Warten auf Ostern: Die Fastenzeit und die Passion in Macha
Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist weit mehr als nur ein Countdown im Kalender. Es ist eine Reise der Reflexion, die in den beeindruckenden Aufführungen in Macha ihren ganz besonderen Höhepunkt findet.
Die Fastenzeit: 40 Tage der Einkehr
Die christliche Fastenzeit beginnt jedes Jahr am Aschermittwoch. Sie erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend in der Wüste verbrachte. Wussten Sie schon? Obwohl man von der "40-tägigen Fastenzeit" spricht, liegen zwischen Aschermittwoch und Ostern eigentlich 46 Tage. Der Grund: Die Sonntage gelten traditionell nicht als Fastentage und werden bei der Zählung übersprungen.
Der Auftakt: Aschermittwoch
An diesem Tag lassen sich Gläubige das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen. Es ist ein Symbol für die Vergänglichkeit und den Neuanfang. Die Asche dafür wird klassischerweise aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen – ein schöner Kreislauf der Tradition.
Die Karwoche: Der Weg zum Kreuz
In der Karwoche verdichtet sich das Geschehen. Jeden Tag gedenken wir eines anderen Aspekts der Leidensgeschichte Jesu:
Palmsonntag: Einzug in Jerusalem (mit Palmzweigen und Jubel).
Gründonnerstag: Das letzte Abendmahl und das Gebot der Nächstenliebe.
Karfreitag: Ein Tag der Stille und Trauer im Gedenken an die Kreuzigung.
Karsamstag: Die Grabesruhe und das geduldige Warten.
Ostern in Macha: Ein lebendiges Erbe
Während viele Orte das Osterfest rein im privaten Kreis feiern, verwandelt sich Macha in eine lebendige Bühne. Die Tradition der Passionsspiele ist hier tief verwurzelt.
Passionsspiele: Jedes Jahr aufs Neue
Im Gegensatz zum berühmten Oberammergau, wo man zehn Jahre auf die nächste Aufführung warten muss, zeigt Macha eine beeindruckende Ausdauer: Hier finden die Spiele jedes Jahr statt.
Ein Fest der Gemeinschaft
Die Feierlichkeiten in Macha sind ein kraftvolles Zeugnis für den Zusammenhalt. Wenn die Gemeinde zusammenkommt, um zu beten, zu singen und die Leidensgeschichte darzustellen, wird deutlich: Ostern ist nicht nur Geschichte, sondern gelebte Gegenwart.
Was bedeutet die Fastenzeit für Sie? Ist es der Verzicht auf Süßigkeiten oder eher die bewusste Zeit für Stille? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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