Dienstag, 21. Juli 2026

Jakobustag in Europa oder Südamerika

Der 25. Juli ist der Jakobustag und ein wichtiges Fest zu Ehren des Apostels Jakobus des Älteren, der als Schutzpatron der Pilger und Spaniens gilt. In Spanien ist dies ein großer Feiertag. In der Landwirtschaft galt der Tag als alter Wetter- und Erntelostag.

Der 25. Juli ist der Jakobustag

und ein wichtiges Fest zu Ehren des Apostels Jakobus des Älteren, der als Schutzpatron der Pilger und Spaniens gilt. In Spanien ist dies ein großer Feiertag. In der Landwirtschaft galt der Tag als alter Wetter- und Erntelostag.

Wer war Jakobus? 

Er war einer der zwölf engsten Jünger (Apostel) von Jesus Christus. Er starb als Märtyrer in Jerusalem. Seine sterblichen Überreste sollen in der berühmten spanischen Stadt Santiago de Compostela liegen.

Das Zentrum der Feiern: 

In der Kathedrale von Santiago de Compostela gibt es an diesem Tag große Gottesdienste. Dabei wird oft der Botafumeiro geschwungen – ein riesiges Weihrauchfass, das an Seilen durch die Kirche fliegt.

Ein altes Bauernfest: 

In der Landwirtschaft war der Jakobustag ein sogenannter Lostag. Früher sagte man: So wie das Wetter an diesem Tag ist, so wird auch der kommende Winter. Es ist auch der traditionelle Beginn der Erntezeit.

Für den kleinen Ort Bombori (auch Pumpuri genannt) im bolivianischen Hochland (Departamento Potosí) hat der 25. Juli eine riesige religiöse und kulturelle Bedeutung, denn dort befindet sich das wichtigste Heiligtum des Landes für diesen Heiligen.

Bombori (auch Pumpuri genannt)

Für den kleinen Ort Bombori (auch Pumpuri genannt) im bolivianischen Hochland (Departamento Potosí) hat der 25. Juli eine riesige religiöse und kulturelle Bedeutung, denn dort befindet sich das wichtigste Heiligtum des Landes für diesen Heiligen.

Zentrum des Heiler-Kults: 

Der "Tata Santiago" gilt in Bolivien als der mächtigste Heilige für Wunder und Heilungen. Traditionelle andine Heiler (Curanderos oder Yatiris) aus dem ganzen Land reisen nach Bombori, weil sie ihn als ihren spirituellen Führer betrachten.

Verschmelzung mit indigenen Göttern: 

Für die einheimische Bevölkerung ist der Apostel Jakobus nicht nur eine christliche Figur. Er wurde im Glauben der Andenvölker mit Illapa, dem indigenen Gott des Blitzes, des Donners und des Regens, gleichgesetzt.

Massive Pilgerströme: Tausende Gläubige reisen mitten in die abgelegene Andenregion. Sie bitten in der kleinen Kirche aus Lehmziegeln (Adobe) um Gesundheit, Schutz oder Wohlstand.

Massive Pilgerströme: 

Tausende Gläubige reisen mitten in die abgelegene Andenregion. Sie bitten in der kleinen Kirche aus Lehmziegeln (Adobe) um Gesundheit, Schutz oder Wohlstand.

Ein "strenger" Heiliger: 

In der lokalen Folklore gilt der Tata Santiago de Bombori als sehr mächtig, aber auch als respektgebietend und streng. Die Menschen bringen ihm große Ehrfurcht entgegen, da man glaubt, er könne Versprechen, die nicht eingehalten werden, bestrafen.

Farbenfrohe Feste: Die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend (24. Juli) mit Nachtwachen (Veladas). Am 25. Juli folgen feierliche Messen, Prozessionen und traditionelle Tänze wie der Waka Waka.

Farbenfrohe Feste: 

Die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend (24. Juli) mit Nachtwachen (Veladas). Am 25. Juli folgen feierliche Messen, Prozessionen und traditionelle Tänze wie der Waka Waka.

  1. Das Opfer des weißen Lammes
    Die Pilger bringen ein dreijähriges, rein weißes Lamm mit. Aus christlicher Sicht symbolisiert es das „Lamm Gottes“ (Agnus Dei), das die Sünden der Welt wegnimmt. In der andinen Tradition führt ein indigener Heiler (Yatiri) ein rituelles Opfer durch: Das Blut des Lammes wird auf Tellern aufgefangen und die Knochen werden verbrannt, um die Erde (Pachamama) und die Berggötter (Achachilas) gnädig zu stimmen.

  2. Die „Ch’alla“ und die „Mesitas“
    Vor der Kirche mischen sich die Gerüche von Weihrauch und verbranntem Lamafett (Untu).

  3. Der Kult der „Vom Blitz Getroffenen“
    In der andinen Kosmologie gilt ein Mensch, der einen Blitzeinschlag überlebt, als „Kind des Rayo (Blitzes)“. Es wird geglaubt, dass Illapa dieser Person magische Kräfte und das Talent zur Heilung verliehen hat. Da Tata Santiago mit dem Blitzgott gleichgesetzt wird, reisen diese traditionellen Heiler nach Bombori, um direkt am Altar des Heiligen ihre spirituellen Kräfte „aufzuladen“ und seine Erlaubnis für ihre Arbeit zu erneuern.

  4. Akulliku (Das Kauen von Coca-Blättern)
    Während der katholischen Prozession und direkt vor den Kirchenmauern kauen die Pilger und Yatiris ununterbrochen Coca-Blätter. Das Akulliku dient im indigenen Glauben dazu, den Geist zu reinigen und mit der spirituellen Welt in Kontakt zu treten. Für die Gläubigen in Bombori schließt das Christentum diese Pflanze nicht aus – im Gegenteil, sie kauen die Blätter, während sie das katholische Kreuzzeichen machen.

  5. Der Name „Bombori“ selbst
    Sogar der Name des Ortes ist synkretistisch. Historiker gehen davon aus, dass „Bombori“ (oder Pumpuri) eine Nachahmung des Klangs „Pum-Pum“ ist – das dumpfe Grollen des Donners in den Bergen. Die Kirche steht also an einem Ort, dessen Name schon vor der Ankunft der Spanier dem Gott des Donners gewidmet war.

Eroberer und katholischen Missionare im 16. Jahrhundert

Als die spanischen Eroberer und katholischen Missionare im 16. Jahrhundert in die Andenregion kamen, wollten sie die indigenen Religionen komplett auslöschen. Doch die indigene Bevölkerung fand einen genialen Weg, ihre Götter im Geheimen weiterzuleben.Der Gott Illapa (Gott des Blitzes, Donners und Regens) war für die Landwirtschaft im trockenen Hochland überlebenswichtig. Um ihn vor der Zerstörung durch die Spanier zu schützen, „versteckten“ die Einheimischen ihn im Heiligen Jakobus (Santiago).Diese Tarnung funktionierte über visuelle und akustische Parallelen perfekt:

1. Das Donnern der Hufe und der KanonenDie Spanier ritten auf Pferden und feuerten mit Arkebusen (frühen Gewehren) und Kanonen. Für die indigenen Völker, die weder Pferde noch Schusswaffen kannten, klangen die Schüsse und das Donnern der Hufe wie das Grollen des Donners von Illapa. Da der Apostel Jakobus auf Gemälden fast immer als reitender Krieger dargestellt wird, der mit dem Schwert nach unten schlägt, sahen die Indigenen in seinem erhobenen Schwert den Zucken des Blitzes.

2. Der Beiname „Sohn des Donners“Die Spanier brachten den Einheimischen die Bibelgeschichten bei. Im Markusevangelium bezeichnet Jesus die Apostel Jakobus und Johannes als Boanerges, was übersetzt „Söhne des Donners“ bedeutet. Als die indigene Bevölkerung das hörte, war für sie klar: Die Spanier sprechen in Wahrheit von Illapa.

3. Santiago Matamoros wird zu Santiago „Mataindios“In Spanien wurde Jakobus als Santiago Matamoros („Santiago der Maurentöter“) verehrt, der den Spaniern im Kampf gegen die Muslime half. Die Konquistadoren nutzten diesen Kampfruf auch in Amerika und riefen „Santiago!“, wenn sie indigene Dörfer angriffen.

Die Logik der Indigenen: 

Wenn dieser Heilige so viel Zerstörung und Tod bringt, muss er die Macht über den tödlichen Blitz (Illapa) besitzen. Sie fingen an, die Statuen von Santiago anzubeten – nicht aus Liebe zum spanischen Gott, sondern um die mächtige, gefährliche Energie von Illapa zu besänftigen, damit sie nicht von ihm getroffen werden.

Wenn dieser Heilige so viel Zerstörung und Tod bringt, muss er die Macht über den tödlichen Blitz (Illapa) besitzen. Sie fingen an, die Statuen von Santiago anzubeten – nicht aus Liebe zum spanischen Gott, sondern um die mächtige, gefährliche Energie von Illapa zu besänftigen, damit sie nicht von ihm getroffen werden.

Das Ergebnis bis heute

Die Missionare dachten, sie hätten die indigenen Völker erfolgreich christianisiert, weil die Kirchen voll von Jakobus-Statuen waren. In Wirklichkeit aber beteten die Menschen dahinter ihren alten Wettergott an.

In Bombori ist diese Verbindung bis heute spürbar:

Wenn der „Tata Santiago“ dort im Juli majestätisch gekleidet wird, feiert man ihn, weil er das Wetter kontrolliert, die Ernte bringt und – genau wie der alte Gott Illapa – mit unberechenbarer, göttlicher Stärke straft oder heilt.

Zusammengestellt mit der Google Gemini Ki

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

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Montag, 20. Juli 2026

Ein ganz besonderer Tag

Der Bischof von Oruro zu Gast am Bombori-Schrein 🏛️✨  Manche Begegnungen hinterlassen einen ganz besonderen Eindruck und füllen unseren Alltag mit neuer Inspiration. Heute durften wir am Schrein in Bombori einen außergewöhnlichen und hochgeschätzten Gast willkommen heißen: Der Bischof von Oruro hat uns besucht!

Der Bischof von Oruro zu Gast am Bombori-Schrein 🏛️✨

Manche Begegnungen hinterlassen einen ganz besonderen Eindruck und füllen unseren Alltag mit neuer Inspiration. Heute durften wir am Schrein in Bombori einen außergewöhnlichen und hochgeschätzten Gast willkommen heißen: Der Bischof von Oruro hat uns besucht!

Herzlicher Austausch und neue Impulse Der Besuch war eine wunderbare Gelegenheit für einen tiefgründigen, inspirierenden Austausch. In entspannter und wie gewohnt herzlicher Atmosphäre konnten wir gemeinsam Momente des Innehaltens teilen und uns über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Meilensteine unserer Arbeit

Herzlicher Austausch und neue Impulse

Der Besuch war eine wunderbare Gelegenheit für einen tiefgründigen, inspirierenden Austausch. In entspannter und wie gewohnt herzlicher Atmosphäre konnten wir gemeinsam Momente des Innehaltens teilen und uns über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Meilensteine unserer Arbeit austauschen.

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit:   Dass der Bischof von Oruro sich die Zeit genommen hat, unseren Schrein zu besuchen, erfüllt uns mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit. Es zeigt das große Interesse an unserer Gemeinschaft und der täglichen Arbeit vor Ort.

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit: 

Dass der Bischof von Oruro sich die Zeit genommen hat, unseren Schrein zu besuchen, erfüllt uns mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit. Es zeigt das große Interesse an unserer Gemeinschaft und der täglichen Arbeit vor Ort.

Danke für die Begleitung! 🙏 Wir bedanken uns von ganzem Herzen für den wertvollen Besuch, die gesegnete Begleitung und die wohlwollenden Worte. Solche Momente stärken unser Miteinander und geben uns viel Kraft für die kommenden Aufgaben.

Danke für die Begleitung! 🙏

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für den wertvollen Besuch, die gesegnete Begleitung und die wohlwollenden Worte. Solche Momente stärken unser Miteinander und geben uns viel Kraft für die kommenden Aufgaben.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 18. Juli 2026

Pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Die drei Säulen der pastoralen Arbeit

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Ganzheitliche Sozial- und Entwicklungsarbeit

In Regionen, in denen es weder feste Straßen noch eine verlässliche Strom- oder Wasserversorgung gibt, wird die Kirche zum Organisator des Alltags:

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Ernährungssicherung & Innovation: Unterstützung bei nachhaltigen Anbaumethoden in der Landwirtschaft und der Aufbau von Solaranlagen, um abgelegene Bergdörfer mit sauberer Energie und Licht zu versorgen.

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Seelsorge und Sakramente (Pastoral)

Das Fundament bleibt die geistliche Begleitung, die sich jedoch stark an die Gegebenheiten anpassen muss:

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Ausbildung von Katecheten: Da der Pfarrer nicht überall gleichzeitig sein kann, werden Frauen und Männer aus den Dörfern zu Wortgottesleiter*innen und Katecheten ausgebildet. Sie halten das religiöse Leben unter der Woche aufrecht.

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Bewahrung der Kultur und Gemeinschaft (Ayni)

Die pastorale Arbeit im Hochland Boliviens baut stark auf den indigenen Traditionen der Quechua und Aymara auf.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Inkulturation: Der christliche Glaube wird mit den tief verwurzelten Traditionen der indigenen Kultur verbunden, um ein echtes, respektvolles Miteinander zu schaffen.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Die größten Herausforderungen vor Ort

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Ressourcenmangel: Die Pfarreien sind finanziell fast vollständig auf Spenden, Partnerschaften mit europäischen Diözesen oder internationale Hilfswerke (wie Adveniat oder Misereor) angewiesen.

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Abwanderung: Viele junge Menschen verlassen die strukturschwachen Berge in Richtung der Großstädte (La Paz, Santa Cruz) oder ins Ausland, was die Dorfgemeinschaften schwächt.

Die pastorale Arbeit in Boliviens Bergen zeigt eindrücklich, wie Kirche funktioniert, wenn sie an die äußersten Ränder geht: Sie predigt den Glauben nicht nur, sondern macht ihn durch konkrete, lebensverändernde Taten im Alltag der Ärmsten sichtbar.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Freitag, 17. Juli 2026

Glaube auf dem Altiplano Boliviens

Über uralte Inka Trails

Die Berge Boliviens wirken an diesem Tag wie eine Kathedrale aus Stein, Wind und weitem Himmel. Auf rund 4.000 Metern Höhe, dort, wo jeder Schritt bewusster wird und die Luft spürbar dünner ist, durfte ich einen Gottesdienst erleben, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Über uralte Inka Trails Die Berge Boliviens wirken an diesem Tag wie eine Kathedrale aus Stein, Wind und weitem Himmel. Auf rund 4.000 Metern Höhe, dort, wo jeder Schritt bewusster wird und die Luft spürbar dünner ist, durfte ich einen Gottesdienst erleben, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Ankunft in der Stille

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Gerade in dieser Höhe wird deutlich, wie wenig es braucht, damit Glaube lebendig wird. Die dünne Luft macht jede Bewegung langsamer, doch die Herzen der Menschen wirken weit und offen. Ihre Freundlichkeit, ihr Lächeln und ihre Bereitschaft, Fremde aufzunehmen, sprechen eine Sprache, die ohne Übersetzung verstanden wird.

Mich hat besonders berührt, wie der Glaube hier Kulturen verbindet. Zwischen Andenlandschaft, alten Wegen und einfachen Gesten der Begegnung entsteht etwas, das größer ist als geografische Entfernung. Man spürt: Wer gemeinsam betet, singt oder schweigt, findet oft schneller zueinander, als Worte es könnten.

Glaube der hier Kulturen verbindet

Mich hat besonders berührt, wie der Glaube hier Kulturen verbindet. Zwischen Andenlandschaft, alten Wegen und einfachen Gesten der Begegnung entsteht etwas, das größer ist als geografische Entfernung. Man spürt: Wer gemeinsam betet, singt oder schweigt, findet oft schneller zueinander, als Worte es könnten.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Ein besonderes Reiseerlebnis

Dankbar blicke ich auf diese Begegnungen zurück: auf die Menschen in den Anden, auf den Gottesdienst inmitten einer atemberaubenden Landschaft und auf den Moment, in dem mir bewusst wurde, dass die Luft zwar dünn sein kann, aber der Glaube dennoch tief atmen lässt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!