Donnerstag, 5. März 2026

Regenzeit in Bolivien Wiederholung

Bolivien liegt in der zentralen Andenregion und ist bekannt für seine dramatischen Höhenunterschiede und vielfältigen Klimazonen. Die Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, bringt teils heftige Niederschläge mit sich – und kann das Reisen erheblich erschweren.

Bolivien liegt in der zentralen Andenregion und ist bekannt für seine dramatischen Höhenunterschiede und vielfältigen Klimazonen. Die Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, bringt teils heftige Niederschläge mit sich – und kann das Reisen erheblich erschweren.

Viele Straßen sind unbefestigt und führen steil durch Bergregionen. In der Regenzeit verwandeln sie sich schnell in schlammige Pisten; auch Erdrutsche sind keine Seltenheit. Das bedeutet: Fahrzeiten können sich stark verlängern – oder einzelne Strecken sind kurzfristig gar nicht passierbar.

Viele Straßen sind unbefestigt und führen steil durch Bergregionen. In der Regenzeit verwandeln sie sich schnell in schlammige Pisten; auch Erdrutsche sind keine Seltenheit. Das bedeutet: Fahrzeiten können sich stark verlängern – oder einzelne Strecken sind kurzfristig gar nicht passierbar.

Für meine Freunde darf ich aber versichern: Es gibt auch gut ausgebaute Fernstraßen. Sobald ihr diese Hauptachsen verlasst, lohnt es sich, den Rat der einheimischen Bevölkerung einzuholen und zusätzlich lokale Nachrichten (z. B. zu Sperrungen oder Erdrutschen) im Blick zu behalten.

Für meine Freunde darf ich aber versichern: Es gibt auch gut ausgebaute Fernstraßen. Sobald ihr diese Hauptachsen verlasst, lohnt es sich, den Rat der einheimischen Bevölkerung einzuholen und zusätzlich lokale Nachrichten (z. B. zu Sperrungen oder Erdrutschen) im Blick zu behalten.

Die Menschen in den Bergen Boliviens sind eng mit ihrer Umgebung verbunden. Die Regenzeit beeinflusst ihre Lebensweise und ihre Arbeit stark. Landwirtschaftliche Tätigkeiten – die Haupteinnahmequelle vieler Familien – passen sich dem Rhythmus der Jahreszeiten an. Der Anbau von Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Mais und Quinoa erfordert besondere Sorgfalt, weil Felder und Wege durch den Regen oft schwer zugänglich sind.

Die Menschen in den Bergen Boliviens sind eng mit ihrer Umgebung verbunden. Die Regenzeit beeinflusst ihre Lebensweise und ihre Arbeit stark. Landwirtschaftliche Tätigkeiten – die Haupteinnahmequelle vieler Familien – passen sich dem Rhythmus der Jahreszeiten an. Der Anbau von Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Mais und Quinoa erfordert besondere Sorgfalt, weil Felder und Wege durch den Regen oft schwer zugänglich sind.

Gleichzeitig sind die Bewohner an diese Herausforderungen gewöhnt. Über die Jahre haben sie Methoden entwickelt, um mit den Bedingungen umzugehen. Die Gemeinschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Nachbarschaftshilfe ist selbstverständlich. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, um das Beste aus der Regenzeit zu machen.

Gleichzeitig sind die Bewohner an diese Herausforderungen gewöhnt. Über die Jahre haben sie Methoden entwickelt, um mit den Bedingungen umzugehen. Die Gemeinschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Nachbarschaftshilfe ist selbstverständlich. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, um das Beste aus der Regenzeit zu machen.

Reisetipps für die Regenzeit
Vorbereitung: Wetterfeste Kleidung, solides Schuhwerk und wasserdichte Ausrüstung (z. B. Packsäcke/Schutzhüllen) sind das A und O.
Flexibilität: Plant Zeitpuffer ein – Routen und Abfahrten müssen wegen Wetter und Straßenzustand manchmal spontan angepasst werden.
Lokale Begleitung: Ein lokaler Guide kann enorm helfen, weil er die Gegend, Alternativrouten und aktuelle Bedingungen kennt.
Gesundheit: In abgelegenen Regionen ist medizinische Versorgung oft eingeschränkt. Nehmt daher eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit und achtet auf ausreichende Trinkwasserhygiene.

Reisetipps für die Regenzeit •	Vorbereitung: Wetterfeste Kleidung, solides Schuhwerk und wasserdichte Ausrüstung (z. B. Packsäcke/Schutzhüllen) sind das A und O. •	Flexibilität: Plant Zeitpuffer ein – Routen und Abfahrten müssen wegen Wetter und Straßenzustand manchmal spontan angepasst werden. •	Lokale Begleitung: Ein lokaler Guide kann enorm helfen, weil er die Gegend, Alternativrouten und aktuelle Bedingungen kennt. •	Gesundheit: In abgelegenen Regionen ist medizinische Versorgung oft eingeschränkt. Nehmt daher eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit und achtet auf ausreichende Trinkwasserhygiene.

Ich weiß, ich habe euch das schon oft geschrieben: Nehmt diese Hinweise ernst, lest sie in Ruhe – und bereitet euch gut auf eine Reise in die Berge Boliviens vor. Dann ist der Spaß doppelt so groß, und ihr werdet von der Regenzeit nicht unangenehm überrascht.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Mittwoch, 4. März 2026

Unterstützung der Schulkinder

Schulmaterial für Kinder und Jugendliche in den entlegenen Weilern rund um Macha bis Bombori (Bolivien) – ein Projekt, das Bildung stärkt und Hoffnung schenkt.

Eine so große Pfarrei ist immer eine große Aufgabe – und zugleich eine große Chance, dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird. Auch im Jahr 2026 möchte ich – wenn es möglich ist – Schulkinder in den Bergen Boliviens mit Schulmaterialien unterstützen: von Macha bis Bombori und in vielen entlegenen Weilern, die oft nur schwer erreichbar sind.

Eine so große Pfarrei ist immer eine große Aufgabe – und zugleich eine große Chance, dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird. Auch im Jahr 2026 möchte ich – wenn es möglich ist – Schulkinder in den Bergen Boliviens mit Schulmaterialien unterstützen: von Macha bis Bombori und in vielen entlegenen Weilern, die oft nur schwer erreichbar sind.

So läuft die Unterstützung ab Ein besonderes Anliegen ist die gezielte Unterstützung der Schulkinder mit Heften, Stiften und weiteren notwendigen Materialien. Das Schulmaterial werde ich in den nächsten zwei Wochen in La Paz im Großhandel bestellen. Sobald die Lieferung eintrifft, werden meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie schon in den vergangenen Jahren – beim Abladen helfen, alles sortieren und für die Verteilung vorbereiten. Im Voraus: Merci für jede Unterstützung.

So läuft die Unterstützung ab
Ein besonderes Anliegen ist die gezielte Unterstützung der Schulkinder mit Heften, Stiften und weiteren notwendigen Materialien. Das Schulmaterial werde ich in den nächsten zwei Wochen in La Paz im Großhandel bestellen. Sobald die Lieferung eintrifft, werden meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie schon in den vergangenen Jahren – beim Abladen helfen, alles sortieren und für die Verteilung vorbereiten. Im Voraus: Merci für jede Unterstützung.

Bei der Ausgabe beginne ich bewusst bei den ärmsten Familien der Pfarrei. Gerade in abgelegenen Regionen ist der Zugang zu Schulmaterial keine Selbstverständlichkeit – und für manche Eltern eine echte finanzielle Hürde. Umso wichtiger ist es, dass Kinder trotzdem regelmäßig am Unterricht teilnehmen können.

Bei der Ausgabe beginne ich bewusst bei den ärmsten Familien der Pfarrei. Gerade in abgelegenen Regionen ist der Zugang zu Schulmaterial keine Selbstverständlichkeit – und für manche Eltern eine echte finanzielle Hürde. Umso wichtiger ist es, dass Kinder trotzdem regelmäßig am Unterricht teilnehmen können.

Die Wichtigkeit von Bildung Ich sehe, dass diese Unterstützung für Kinder und Jugendliche sehr wichtig ist, weil Bildung der ganzen Gesellschaft erhebliche Vorteile bringt. Sie eröffnet nicht nur bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen, sondern stärkt auch persönliche Kompetenzen und Perspektiven – und damit die Zukunft ganzer Familien. •	bessere Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten •	erhöhte Qualifikationen und praktische Fähigkeiten •	verbesserter sozialer Status und mehr Selbstvertrauen •	Zugang zu Netzwerken und neuen Chancen •	stärkerer sozialer Zusammenhalt in der Gemeinschaft

Die Wichtigkeit von Bildung
Ich sehe, dass diese Unterstützung für Kinder und Jugendliche sehr wichtig ist, weil Bildung der ganzen Gesellschaft erhebliche Vorteile bringt. Sie eröffnet nicht nur bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen, sondern stärkt auch persönliche Kompetenzen und Perspektiven – und damit die Zukunft ganzer Familien.
bessere Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten
erhöhte Qualifikationen und praktische Fähigkeiten
verbesserter sozialer Status und mehr Selbstvertrauen
Zugang zu Netzwerken und neuen Chancen
stärkerer sozialer Zusammenhalt in der Gemeinschaft

Dankbarkeit, die berührt Alle Jungen und Mädchen nehmen die Schulmaterialien mit einem Lächeln und großer Dankbarkeit entgegen. Auch wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Hilfe ermöglichen. In einigen Schulen wurden wir sogar mit einem typischen Tanz aus dem Norden von Potosí empfangen – ein bewegendes Dankeschön der Schulkinder und der Schulen.

Dankbarkeit, die berührt
Alle Jungen und Mädchen nehmen die Schulmaterialien mit einem Lächeln und großer Dankbarkeit entgegen. Auch wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Hilfe ermöglichen. In einigen Schulen wurden wir sogar mit einem typischen Tanz aus dem Norden von Potosí empfangen – ein bewegendes Dankeschön der Schulkinder und der Schulen.

Helfen Sie mit Helfen Sie mit, einige – wenn auch nur wenige – Probleme dieses Planeten zu lösen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in den Bergen Boliviens ein Stück besser zu gestalten. Am Ende kommt das uns allen zugute, weil Bildung Hoffnung schafft und Gemeinschaft stärkt.

Helfen Sie mit
Helfen Sie mit, einige – wenn auch nur wenige – Probleme dieses Planeten zu lösen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in den Bergen Boliviens ein Stück besser zu gestalten. Am Ende kommt das uns allen zugute, weil Bildung Hoffnung schafft und Gemeinschaft stärkt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Montag, 2. März 2026

Das Ziel pastoraler Familienbesuche

Wie Hausbesuche Verständnis, Frieden und Brüderlichkeit stärken – und warum die Familie dabei im Mittelpunkt steht.

Wie Hausbesuche Verständnis, Frieden und Brüderlichkeit stärken – und warum die Familie dabei im Mittelpunkt steht.

Pastorale Familienbesuche sind mehr als ein freundlicher Termin im Kalender. Sie sind eine bewusste Entscheidung, Menschen in ihrem Alltag aufzusuchen – dort, wo Freude und Belastung, Hoffnung und Sorge, Glaube und Fragen ganz konkret werden. Gerade in einer Zeit, in der viele Debatten von Polarisierung, Misstrauen und Gewalt geprägt sind, kann das persönliche Gespräch an der Haustür oder am Küchentisch zu einem kleinen, aber realen Zeichen des Friedens werden.

Pastorale Familienbesuche sind mehr als ein freundlicher Termin im Kalender. Sie sind eine bewusste Entscheidung, Menschen in ihrem Alltag aufzusuchen – dort, wo Freude und Belastung, Hoffnung und Sorge, Glaube und Fragen ganz konkret werden. Gerade in einer Zeit, in der viele Debatten von Polarisierung, Misstrauen und Gewalt geprägt sind, kann das persönliche Gespräch an der Haustür oder am Küchentisch zu einem kleinen, aber realen Zeichen des Friedens werden.

Das Ziel der pastoralen Familienbesuche
Die Besuche bei den Familien haben ein klares Ziel: den Aufbau einer Welt des Friedens, des Verständnisses und der Brüderlichkeit. In einer Zeit, in der Hass, Rache und Kriege Armut, Flucht und Tod nach sich ziehen, ist es wichtiger denn je, die Bedeutung der Familie neu zu betonen. Denn die Familie ist nicht nur ein privater Rückzugsraum – sie ist ein Fundament der Gesellschaft und ein wesentliches Bindeglied, das Menschen über Generationen hinweg verbindet.

Das Ziel der pastoralen Familienbesuche Die Besuche bei den Familien haben ein klares Ziel: den Aufbau einer Welt des Friedens, des Verständnisses und der Brüderlichkeit. In einer Zeit, in der Hass, Rache und Kriege Armut, Flucht und Tod nach sich ziehen, ist es wichtiger denn je, die Bedeutung der Familie neu zu betonen. Denn die Familie ist nicht nur ein privater Rückzugsraum – sie ist ein Fundament der Gesellschaft und ein wesentliches Bindeglied, das Menschen über Generationen hinweg verbindet.

Warum die Familie im Mittelpunkt steht
In Familien lernen wir – im Guten wie im Schwierigen – die Grundformen menschlichen Zusammenlebens: Zuhören und Streiten, Versöhnen und Verzeihen, Trösten und Verantwortung übernehmen. Wo diese Fähigkeiten wachsen, entsteht soziale Stabilität. Wo sie fehlen, werden Konflikte schneller hart, Beziehungen fragiler und Menschen einsamer. Pastorale Familienbesuche setzen genau hier an: Sie würdigen die oft unsichtbare Arbeit von Eltern und Angehörigen, stärken Paare und Kinder und machen Mut, Schwierigkeiten nicht allein tragen zu müssen.

Warum die Familie im Mittelpunkt steht In Familien lernen wir – im Guten wie im Schwierigen – die Grundformen menschlichen Zusammenlebens: Zuhören und Streiten, Versöhnen und Verzeihen, Trösten und Verantwortung übernehmen. Wo diese Fähigkeiten wachsen, entsteht soziale Stabilität. Wo sie fehlen, werden Konflikte schneller hart, Beziehungen fragiler und Menschen einsamer. Pastorale Familienbesuche setzen genau hier an: Sie würdigen die oft unsichtbare Arbeit von Eltern und Angehörigen, stärken Paare und Kinder und machen Mut, Schwierigkeiten nicht allein tragen zu müssen.

Wie ein Besuch Frieden stiften kann
Gesehen werden: Wer besucht wird, spürt: „Meine Geschichte zählt.“ Das schafft Vertrauen.
Zuhören ohne Urteil: Ein offenes Ohr kann Spannungen entschärfen und neue Perspektiven ermöglichen.
Verständnis fördern: Unterschiedliche Lebensrealitäten (Alleinerziehende, Patchwork, pflegende Angehörige, Migration) werden nicht theoretisch, sondern persönlich erfahrbar.
Brücken bauen: Der Besuch verbindet Familie, Gemeinde und Nachbarschaft – und verhindert, dass Menschen „aus dem Blick“ geraten.
Hoffnung wecken: Ein Segenswort, ein Gebet oder ein ermutigendes Gespräch können Kraft geben, den nächsten Schritt zu gehen.

Wie ein Besuch Frieden stiften kann •	Gesehen werden: Wer besucht wird, spürt: „Meine Geschichte zählt.“ Das schafft Vertrauen. •	Zuhören ohne Urteil: Ein offenes Ohr kann Spannungen entschärfen und neue Perspektiven ermöglichen. •	Verständnis fördern: Unterschiedliche Lebensrealitäten (Alleinerziehende, Patchwork, pflegende Angehörige, Migration) werden nicht theoretisch, sondern persönlich erfahrbar. •	Brücken bauen: Der Besuch verbindet Familie, Gemeinde und Nachbarschaft – und verhindert, dass Menschen „aus dem Blick“ geraten. •	Hoffnung wecken: Ein Segenswort, ein Gebet oder ein ermutigendes Gespräch können Kraft geben, den nächsten Schritt zu gehen.

Praktische Impulse für gelingende Familienbesuche
Damit Familienbesuche nicht „Programm“ bleiben, sondern wirklich stärken, helfen oft schon wenige, klare Schritte:
Gut ankündigen: Termin frühzeitig anbieten, Dauer transparent machen (z. B. 45–60 Minuten) und Freiwilligkeit betonen.
Mit einer offenen Haltung kommen: Nicht kontrollieren, sondern begleiten; nicht „lösen“, sondern zuerst verstehen.
Raum für die ganze Familie: Kinder einbeziehen, ohne sie zu drängen; auch stille Familienmitglieder wahrnehmen.
Gute Fragen stellen: „Was trägt Sie im Alltag?“, „Was ist gerade herausfordernd?“, „Wo wünschen Sie sich Unterstützung?“, „Wofür sind Sie dankbar?“
Konkrete nächste Schritte klären: Wenn Bedarf da ist, gemeinsam überlegen: Wer kann helfen? Welche Angebote passen? Was ist der erste kleine Schritt?

Praktische Impulse für gelingende Familienbesuche Damit Familienbesuche nicht „Programm“ bleiben, sondern wirklich stärken, helfen oft schon wenige, klare Schritte: •	Gut ankündigen: Termin frühzeitig anbieten, Dauer transparent machen (z. B. 45–60 Minuten) und Freiwilligkeit betonen. •	Mit einer offenen Haltung kommen: Nicht kontrollieren, sondern begleiten; nicht „lösen“, sondern zuerst verstehen. •	Raum für die ganze Familie: Kinder einbeziehen, ohne sie zu drängen; auch stille Familienmitglieder wahrnehmen. •	Gute Fragen stellen: „Was trägt Sie im Alltag?“, „Was ist gerade herausfordernd?“, „Wo wünschen Sie sich Unterstützung?“, „Wofür sind Sie dankbar?“ •	Konkrete nächste Schritte klären: Wenn Bedarf da ist, gemeinsam überlegen: Wer kann helfen? Welche Angebote passen? Was ist der erste kleine Schritt?

Einladung: Aus kleinen Begegnungen wächst eine Kultur des Friedens
Wenn wir Familien besuchen, investieren wir in Beziehungen – und damit in den Frieden. Jede echte Begegnung, jedes geduldige Zuhören und jedes Zeichen von Wertschätzung widersprechen der Logik von Abwertung und Gewalt. So kann aus einem einfachen Hausbesuch etwas Größeres entstehen: eine Gemeinschaft, die trägt, verbindet und Versöhnung möglich macht. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, wieder an Türen zu klopfen – und Herzen füreinander zu öffnen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Familienbesuchen gemacht – oder was würden Sie sich bei einem Besuch wünschen?

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 28. Februar 2026

Ein schwerer Start ins Wochenende 🕯️

Ich wünsche Euch allen trotz allem einen guten Start ins Wochenende. Leider fällt es schwer, heute nur positiv zu sein, da uns traurige Nachrichten erreichen: 

Ich wünsche Euch allen trotz allem einen guten Start ins Wochenende. Leider fällt es schwer, heute nur positiv zu sein, da uns traurige Nachrichten erreichen:

Flugzeugabsturz in Bolivien: In El Alto ist eine C130 Transportmaschine der bolivianischen Luftwaffe beim Landeanflug abgestürzt. Sie war mit Bargeld der Nationalbank von Santa Cruz de la Sierra unterwegs.

Eskalation im Nahen Osten: Heute Nacht hat dort ein weiterer Krieg begonnen. Meine Gedanken und Gebete sind bei allen Betroffenen. Ich hoffe inständig, dass die Menschen vor Ort diese schweren Zeiten unbeschadet überstehen. Passt auf euch auf. 🙏✨

#Gedanken #Bolivien #Frieden #Wochenende 

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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