Sonntag, 22. Februar 2026

Karneval in Huancarani

Nachgelegt: Karneval in Huancarani (Provinz Chayanta - Potosí - Bolivien)

Hallo zusammen!
​Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch noch einmal mit in meine Heimat nehmen. Ich habe euch ein paar Bilder vom Karneval in meinem Heimatort Huancarani mitgebracht. Genau wie bei euch in Deutschland oder anderswo auf der Welt gilt auch bei uns: Jeder Ort feiert ein bisschen anders und hat seine ganz eigenen, unverwechselbaren Traditionen.

Hallo zusammen! ​Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch noch einmal mit in meine Heimat nehmen. Ich habe euch ein paar Bilder vom Karneval in meinem Heimatort Huancarani mitgebracht. Genau wie bei euch in Deutschland oder anderswo auf der Welt gilt auch bei uns: Jeder Ort feiert ein bisschen anders und hat seine ganz eigenen, unverwechselbaren Traditionen.

Eine tiefe Verbindung zur Pachamama
​Wenn wir in den Anden Karneval feiern, geht es nicht nur um Kostüme und Musik. Unser Fest hat eine tiefe spirituelle Bedeutung und ist untrennbar mit der Pachamama – unserer Mutter Erde – verbunden.

Eine tiefe Verbindung zur Pachamama ​Wenn wir in den Anden Karneval feiern, geht es nicht nur um Kostüme und Musik. Unser Fest hat eine tiefe spirituelle Bedeutung und ist untrennbar mit der Pachamama – unserer Mutter Erde – verbunden.

Zu dieser Zeit im Jahr bringen wir ihr kleine Opfer dar (oft Ch'alla genannt), um uns für ihre Gaben, den Regen und die Ernte zu bedanken. Es ist ein Moment des Respekts und der Dankbarkeit gegenüber der Natur, die uns ernährt.

Chicha: Der Geschmack des Karnevals ​Was bei einem echten Fest in unserer Region natürlich unausweichlich ist: Es wird Chicha getrunken!

Chicha: Der Geschmack des Karnevals
​Was bei einem echten Fest in unserer Region natürlich unausweichlich ist: Es wird Chicha getrunken!

​Dieses traditionell gebraute Maisbier gehört einfach dazu. Es schmeckt nicht nur besonders, sondern das gemeinsame Trinken ist ein Symbol der Gemeinschaft. Man teilt es miteinander, stößt auf das Leben an und lässt die Sorgen des Alltags für eine Weile hinter sich.

​Dieses traditionell gebraute Maisbier gehört einfach dazu. Es schmeckt nicht nur besonders, sondern das gemeinsame Trinken ist ein Symbol der Gemeinschaft. Man teilt es miteinander, stößt auf das Leben an und lässt die Sorgen des Alltags für eine Weile hinter sich.

Der schönste Teil: Geschichten von früher ​Das absolute Highlight für mich ist jedoch der Ausklang des Festes. Wenn die wilden Tänze ruhiger werden, setzen wir uns alle zusammen.

Der schönste Teil: Geschichten von früher
​Das absolute Highlight für mich ist jedoch der Ausklang des Festes. Wenn die wilden Tänze ruhiger werden, setzen wir uns alle zusammen.

In dieser gemütlichen Runde passiert die wahre Magie: Die Älteren fangen an, Geschichten von früher zu erzählen. Man lauscht den Legenden, lacht über alte Erinnerungen und spürt, wie die Geschichte unseres Dorfes von Generation zu Generation weitergetragen wird.

Ich hoffe, diese kleinen Einblicke in den Karneval von Huancarani haben euch gefallen!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Samstag, 21. Februar 2026

Wochenende voller Begegnungen und Herzenswärme

Gedanken von Padre Hernán Tarqui für Freunde und alle, die es noch werden möchten

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, liebe neu Dazugekommene!
Wieder einmal steht das Wochenende vor der Tür – und ich möchte diesen Moment nutzen, um euch ganz persönliche Grüße zu senden. Nach intensiven Tagen im Dienst in den Bergen Boliviens spüre ich, wie wichtig es ist, zwischendurch innezuhalten und das Herz sprechen zu lassen.

Foto: mit Blick auf meinen Heimatort Huancarani Bolivien
Foto: mit Blick auf meinen Heimatort Huancarani Bolivien

Auf meiner Rückfahrt von Cochabamba machte ich einen Abstecher in Huancarani, das kleine Dorf, in dem ich geboren wurde. Vielleicht kennt ihr solche Orte: Einfache Häuser, vertraute Gesichter, Berge, die wie alte Freunde am Horizont stehen. In Huancarani ist für mich die Zeit irgendwie stehen geblieben – und doch pulsiert dort das Leben auf eine ganz besondere Weise.

Der Austausch mit meiner Familie in diesen vertrauten Mauern hat mir wieder einmal gezeigt, wie wertvoll diese Nähe ist. Alte Geschichten, gemeinsames Lachen, ein stiller Blick – das alles fühlt sich an wie Balsam für meine Seele. Gerade in Momenten, in denen der Alltag herausfordert, sind solche Begegnungen ein wahrer Schatz und schenken Kraft für alles, was kommt.

Diese Momente sind für mich der eigentliche Brennstoff für die Seele. Sie erinnern mich daran, was wirklich zählt: Miteinander, Geborgenheit, ein offenes Ohr und ein herzliches Lachen. Ich wünsche euch, dass auch ihr am Wochenende solche Augenblicke findet, in denen ihr euch einfach fallen lassen könnt.

Erholt euch gut, genießt die kleinen und großen Freuden, und sammelt Energie für die bevorstehende – vielleicht arbeitsreiche – Woche. Lasst uns gemeinsam aus jedem Tag das Beste machen!

Mit herzlichen Grüßen aus den Bergen Boliviens,
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Freitag, 20. Februar 2026

Vierzig Tage Fastenzeit

Vierzig Tage Fastenzeit in Worten: Christliche Traditionen und Osterfeierlichkeiten in Macha Bolivien

Wie Glaube, Gemeinschaft und gelebte Bräuche das Osterfest prägen Die Fastenzeit ist für viele Christinnen und Christen eine besondere Zeit des Jahres, die zur Besinnung, zum Gebet und zur bewussten Umkehr einlädt. Jahr für Jahr beginnt sie am Aschermittwoch, wenn das Aschekreuz auf der Stirn ein sichtbares Zeichen für Buße und Neuanfang setzt. Diese 40-tägige Periode, in der Sonntage traditionell nicht mitgezählt werden und sich dadurch auf 46 Kalendertage erstreckt, erinnert an die biblische Zeit, in der Jesus in der Wüste fastete.

Wie Glaube, Gemeinschaft und gelebte Bräuche das Osterfest prägen
Die Fastenzeit ist für viele Christinnen und Christen eine besondere Zeit des Jahres, die zur Besinnung, zum Gebet und zur bewussten Umkehr einlädt. Jahr für Jahr beginnt sie am Aschermittwoch, wenn das Aschekreuz auf der Stirn ein sichtbares Zeichen für Buße und Neuanfang setzt. Diese 40-tägige Periode, in der Sonntage traditionell nicht mitgezählt werden und sich dadurch auf 46 Kalendertage erstreckt, erinnert an die biblische Zeit, in der Jesus in der Wüste fastete.

Viele Gläubige nutzen diese Wochen, um auf Genussmittel wie Fleisch, Süßes oder Alkohol zu verzichten. Doch die Fastenzeit ist mehr als Verzicht: Sie ist eine Einladung zur inneren Reinigung, zur Reflexion über das eigene Leben und zur Stärkung der Beziehung zu Gott. Wohltätige Werke und gemeinschaftliches Gebet gehören ebenso dazu wie das Nachdenken über den eigenen Lebensweg.

Viele Gläubige nutzen diese Wochen, um auf Genussmittel wie Fleisch, Süßes oder Alkohol zu verzichten. Doch die Fastenzeit ist mehr als Verzicht: Sie ist eine Einladung zur inneren Reinigung, zur Reflexion über das eigene Leben und zur Stärkung der Beziehung zu Gott. Wohltätige Werke und gemeinschaftliches Gebet gehören ebenso dazu wie das Nachdenken über den eigenen Lebensweg.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – eine Zeit, in der die letzten Tage Jesu intensiv nacherlebt werden. Die Gemeinde feiert den Einzug Jesu in Jerusalem, gedenkt am Gründonnerstag seines letzten Abendmahls und hält am Karfreitag inne, um seine Kreuzigung zu betrauern. Der stille Karsamstag schließlich ist geprägt von der Erwartung der Auferstehung, die in der Osternacht mit dem Entzünden der Osterkerze symbolisch gefeiert wird.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – eine Zeit, in der die letzten Tage Jesu intensiv nacherlebt werden. Die Gemeinde feiert den Einzug Jesu in Jerusalem, gedenkt am Gründonnerstag seines letzten Abendmahls und hält am Karfreitag inne, um seine Kreuzigung zu betrauern. Der stille Karsamstag schließlich ist geprägt von der Erwartung der Auferstehung, die in der Osternacht mit dem Entzünden der Osterkerze symbolisch gefeiert wird.

Der Ostersonntag ist der Höhepunkt dieser bewegenden Wochen. Die Freude über die Auferstehung Jesu erfüllt die Kirchen und Häuser, und festliche Gottesdienste sowie gemeinsame Mahlzeiten bringen Familien und Freunde zusammen.

Der Ostersonntag ist der Höhepunkt dieser bewegenden Wochen. Die Freude über die Auferstehung Jesu erfüllt die Kirchen und Häuser, und festliche Gottesdienste sowie gemeinsame Mahlzeiten bringen Familien und Freunde zusammen.

In Macha, einer Gemeinde mit lebendiger Tradition, nehmen die Feierlichkeiten einen ganz besonderen Stellenwert ein. Wie in Oberammergau in Deutschland werden auch hier alljährlich Passionsspiele aufgeführt, die das Leiden und Sterben Jesu eindrucksvoll darstellen. Diese Aufführungen sind das Ergebnis tiefen Engagements der lokalen Gemeinschaft und bieten Zuschauern eine ergreifende spirituelle Erfahrung.

In Macha, einer Gemeinde mit lebendiger Tradition, nehmen die Feierlichkeiten einen ganz besonderen Stellenwert ein. Wie in Oberammergau in Deutschland werden auch hier alljährlich Passionsspiele aufgeführt, die das Leiden und Sterben Jesu eindrucksvoll darstellen. Diese Aufführungen sind das Ergebnis tiefen Engagements der lokalen Gemeinschaft und bieten Zuschauern eine ergreifende spirituelle Erfahrung.

Doch die Osterzeit in Macha ist weit mehr als ein Theaterspektakel. Prozessionen, gemeinschaftliche Gebete und festliche Gottesdienste prägen das Bild der Feiertage. Die Menschen kommen zusammen, um zu singen, zu beten und die Bedeutung von Ostern im gemeinsamen Miteinander zu erleben. Die Bräuche und Traditionen stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und feiern das kulturelle Erbe der Region.

Doch die Osterzeit in Macha ist weit mehr als ein Theaterspektakel. Prozessionen, gemeinschaftliche Gebete und festliche Gottesdienste prägen das Bild der Feiertage. Die Menschen kommen zusammen, um zu singen, zu beten und die Bedeutung von Ostern im gemeinsamen Miteinander zu erleben. Die Bräuche und Traditionen stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und feiern das kulturelle Erbe der Region.

Ostern in Macha ist damit nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft. Es verbindet Generationen, lädt zum Innehalten ein und erinnert an die Kraft gemeinsamer Rituale. Die Fastenzeit und das Osterfest geben Raum für Spiritualität, für Begegnungen und für die Freude an gelebtem Glauben.

Ostern in Macha ist damit nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft. Es verbindet Generationen, lädt zum Innehalten ein und erinnert an die Kraft gemeinsamer Rituale. Die Fastenzeit und das Osterfest geben Raum für Spiritualität, für Begegnungen und für die Freude an gelebtem Glauben.

So werden diese besonderen Wochen für viele Menschen zu einer Zeit der Erneuerung – im Glauben, im Miteinander und in der Freude über das Leben.

So werden diese besonderen Wochen für viele Menschen zu einer Zeit der Erneuerung – im Glauben, im Miteinander und in der Freude über das Leben.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Donnerstag, 19. Februar 2026

Zurück zu den Wurzeln

 📍 Zurück zu den Wurzeln meiner Berufung: Ein Wiedersehen in Cochabamba
Herzliche Grüße aus dem wunderschönen Cochabamba! Diese Stadt in den bolivianischen Anden hat für mich schon immer eine besondere Bedeutung gehabt, aber mein aktueller Aufenthalt hier ist weit mehr als nur eine gewöhnliche Reise. Es ist eine Rückkehr an den Ort, an dem sich mein Lebensweg entscheidend gewandelt hat.

📍 Zurück zu den Wurzeln meiner Berufung: Ein Wiedersehen in Cochabamba Herzliche Grüße aus dem wunderschönen Cochabamba! Diese Stadt in den bolivianischen Anden hat für mich schon immer eine besondere Bedeutung gehabt, aber mein aktueller Aufenthalt hier ist weit mehr als nur eine gewöhnliche Reise. Es ist eine Rückkehr an den Ort, an dem sich mein Lebensweg entscheidend gewandelt hat.

​Im Moment bin ich zu Besuch im Haus der Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis (M.I.C.) – und die Gefühle, die mich hier begleiten, lassen sich nur schwer in Worte fassen.

​Im Moment bin ich zu Besuch im Haus der Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis (M.I.C.) – und die Gefühle, die mich hier begleiten, lassen sich nur schwer in Worte fassen.

Ein Haus voller Wärme und Erinnerungen
​Wer schon einmal das Privileg hatte, bei den M.I.C.-Schwestern zu Gast zu sein, kennt diese ganz besondere Atmosphäre. Es ist ein Ort des tiefen Friedens, der gelebten Gastfreundschaft und eines Glaubens, der im Alltag spürbar ist. Für mich ist es jedoch noch viel mehr als das: Es fühlt sich an wie ein spirituelles Nach-Hause-Kommen.

​Ein Haus voller Wärme und Erinnerungen ​Wer schon einmal das Privileg hatte, bei den M.I.C.-Schwestern zu Gast zu sein, kennt diese ganz besondere Atmosphäre. Es ist ein Ort des tiefen Friedens, der gelebten Gastfreundschaft und eines Glaubens, der im Alltag spürbar ist. Für mich ist es jedoch noch viel mehr als das: Es fühlt sich an wie ein spirituelles Nach-Hause-Kommen.

​Als ich durch die Türen dieses Hauses trat und die Schwestern wieder sah, war sofort wieder diese unglaubliche Herzlichkeit da, die mich schon vor Jahren so tief berührt hat.

​Als ich durch die Türen dieses Hauses trat und die Schwestern wieder sah, war sofort wieder diese unglaubliche Herzlichkeit da, die mich schon vor Jahren so tief berührt hat.

​Wo der Funke übersprang
​Um zu verstehen, warum dieser Besuch für mich so emotional ist, muss man meine Geschichte kennen. Ohne die Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis wäre ich heute nicht der Mensch – und vor allem nicht der Priester –, der ich bin.

​Es waren diese Schwestern, die mich damals für den Priesterberuf gewonnen haben. Durch ihr Vorbild, ihre bedingungslose Hingabe an Gott und die Menschen sowie ihre authentische Art, den Glauben zu leben, haben sie in mir etwas zum Klingen gebracht. Sie haben mir nicht einfach nur von der Berufung erzählt; sie haben mir vorgelebt, was es heißt, sein Leben in den Dienst einer größeren Sache zu stellen. Ihr Zeugnis war der Funke, der mein eigenes inneres Feuer entfachte und mir den Mut gab, „Ja“ zu meinem Weg in das Priesteramt zu sagen.

Zeit für Dankbarkeit
​Die Tage hier in Cochabamba sind für mich eine intensive Zeit der Reflexion und der Dankbarkeit. Mit den Schwestern am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu beten, Erinnerungen auszutauschen und zu sehen, wie unermüdlich sie ihre Mission weiterführen, erfüllt mich mit großer Demut.

​Es tut unglaublich gut, sich ab und zu auf die eigenen Wurzeln zu besinnen. Es erinnert mich daran, warum ich diesen Weg angetreten bin und aus welcher Quelle ich meine Kraft schöpfe.

​Ich werde die verbleibende Zeit hier in Cochabamba in vollen Zügen genießen und nehme den Segen und die Inspiration dieses Ortes wieder mit in meinen eigenen Alltag.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]