Donnerstag, 24. September 2026

Erzbischof Monseñor Ricardo Centellas überraschend verstorben

Monseñor Ricardo Centellas
Monseñor Ricardo Centellas

Reaktionen und Bedeutung seines Wirkens

Trauer in Sucre und ganz Bolivien

Der Erzbischof von Sucre, Ricardo Ernesto Centellas Guzmán, ist am Donnerstag in der Stadt Oruro unerwartet verstorben. Er befand sich dort anlässlich des Jubiläums der Katholischen Universität Boliviens (UCB), als er einem Herzstillstand erlag. Sein Tod wurde von seiner Familie und kirchlichen Stellen bestätigt. 

Bestätigung durch Angehörige und Kirche

Wie sein Bruder Hugo Centellas gegenüber der Zeitung Correo del Sur erklärte, ereignete sich der Vorfall während der offiziellen Feierlichkeiten. Auch die Bolivianische Bischofskonferenz bestätigte den Tod des Erzbischofs und äußerte tiefe Anteilnahme.

Überführung nach Sucre vorbereitet

Eine Delegation von Priestern aus dem Klerus von Chuquisaca reist nach Oruro, um die Überführung des Leichnams nach Sucre zu organisieren. Bis dahin wird der Verstorbene in Oruro aufgebahrt; eine Kapelle für das erste Velatorium wurde bereits eingerichtet.

Ein Leben im Dienst der Kirche und der Menschen

Werdegang und kirchliche Verantwortung
Ricardo Centellas wurde 1962 in Chuquisaca geboren und 1988 zum Priester geweiht. Er wirkte als Bischof von Potosí, bevor ihn Papst Franziskus 2020 zum Erzbischof von Sucre ernannte. Zudem war er Präsident der Bolivianischen Bischofskonferenz (2015–2021) und zuletzt deren Vizepräsident.

Engagement für Dialog und gesellschaftliche Verantwortung

Centellas war bekannt für seine klare, aber konstruktive Stimme in politischen und sozialen Fragen. Er mahnte wiederholt zu Dialog, Ordnung und strukturellen Reformen, besonders in Zeiten nationaler Konflikte. Seine Worte fanden weit über kirchliche Kreise hinaus Gehör. 

Trauer in Kirche und Gesellschaft

Die Kirche in Bolivien würdigt Centellas als einen Hirten, der sein Leben „dem Dienst am Volk Gottes“ widmete. Sein Tod hinterlässt eine spürbare Lücke – sowohl in der kirchlichen Leitung als auch im gesellschaftlichen Diskurs. 

Ein Erzbischof, der Brücken baute

Sein Wirken war geprägt von Nähe zu den Menschen, Einsatz für Bildung und einer tiefen Verbundenheit mit der Universidad Católica Boliviana, deren Großkanzler er seit 2024 war. RIP

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Virgen de la Merced in Copacabana

Alle Besucher treffen ein
Alle Besucher treffen ein

Ein Fest des Glaubens, der Tradition und der Gemeinschaft

Die Gemeinde Copacabana lädt Groß und Klein herzlich zum traditionellen Fest zu Ehren unserer Schutzpatronin, der Virgen de la Merced, ein. Gemeinsam möchten wir Momente des Innehaltens, der Freude und des Zusammenhalts erleben.

Alle strömen zur Kirche es ist ein großes Fest
Alle strömen zur Kirche es ist ein großes Fest

Freut euch auf stimmungsvolle Musik, mitreißende traditionelle Tänze, feierliche Prozessionen und unvergessliche Augenblicke im Kreise von Familie, Freunden und Nachbarn.

Heute gibt es einen besonderen Segen
Heute gibt es einen besonderen Segen

👉 Die Programm-Highlights im Überblick

⛪ Festgottesdienst und feierliche Prozession: Ein spiritueller Auftakt und gemeinsamer Dank an unsere Schutzpatronin.

🎺 Blaskapellen und traditionelle Tanzgruppen: Lebendige Kultur, farbenfrohe Trachten und mitreißende Rhythmen.

🍲 Lokale Spezialitäten & Kunsthandwerkermarkt: Kulinarische Köstlichkeiten aus der Region und echtes Handwerk entdecken.

Schön war es nur wenn es auch die obligatorische Prozession gab
Schön war es nur wenn es auch die obligatorische Prozession gab

Die Menschen nehmen lange beschwerliche Wege auf sich um am Fest teilzunehmen
Die Menschen nehmen lange beschwerliche Wege auf sich um am Fest teilzunehmen

🎆 Abendliches Programm & Kulturveranstaltungen: 

Ein feierlicher Ausklang voller Musik, Gemeinschaft und besonderer Momente.

Natürlich gab es das traditionelle Mais Bier
Natürlich gab es das traditionelle Mais Bier

Im Einsatz für die Menschen: Padre Hernán Tarqui

Ein solches Fest erinnert uns auch an die Werte der Nächstenliebe und des Beistands, die unsere Gemeinschaft tragen. Ein besonderer Dank gilt in diesem Rahmen Padre Hernán Tarqui, der sich mit unermüdlichem Einsatz und großem Herzen für die Ärmsten in den abgelegenen Bergregionen Boliviens engagiert. Sein Dienst bringt den Menschen in den Anden Hoffnung, konkrete Hilfe und geistlichen Beistand.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden –   so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen.

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Mittwoch, 23. September 2026

Rückfahrt von Ureqa nach Macha

Zum Glück hatten wir allerbestes Wetter für die Rückfahrt
Zum Glück hatten wir allerbestes Wetter für die Rückfahrt

Kein Abenteuer für die Abendstunden

Die Rückfahrt von Ureqa nach Macha war heute kein Abenteuer für die Nacht. Die Menschen dort oben brauchen mich noch – und wer Verantwortung trägt, fährt diese Pfade nicht im Dunkeln.

Ein letzter Check für die komplizierte Strecke
Ein letzter Check für die komplizierte Strecke

Der Weg zurück ist schmal, steil und gnadenlos ehrlich.

Links die Felswand, rechts der Abgrund, und dazwischen ich – mit dem Toyo, der jeden Meter spürt und jede Entscheidung ernst nimmt.

Meine Lieblingstiere sorgen erst einmal für Entspannung
Meine Lieblingstiere sorgen erst einmal für Entspannung

Hier oben fährt man nicht einfach Auto. Hier fährt man mit allen fünf Sinnen:

Hören, ob die Steine rollen.

Sehen, wo der Pfad bricht.

Fühlen, wie die Reifen greifen.

Riechen, ob die Bremsen warm werden.

Und innerlich beten, dass der Himmel gnädig bleibt.

Ich fahre lieber etwas im Schatten als bei dieser Straße von der Morgensonne geblendet zu werden
Ich fahre lieber etwas im Schatten als bei dieser Straße von der Morgensonne geblendet zu werden

Trotz der schmalen Wege, der Kälte und der Stille der Berge haben wir es geschafft.

Ein sicherer Heimweg ist hier oben kein Zufall, sondern ein Geschenk der Anden an jene, die sie respektieren.

Danke Euer Gebet oder das Daumendrücken wie man bei Euch sagt hat geholfen
Danke Euer Gebet oder das Daumendrücken wie man bei Euch sagt hat geholfen

Morgen geht’s weiter – denn die Berge warten nicht. Aber sie begleiten jeden, der ihnen mit Demut begegnet.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Kreuzerhöhung in Ureqa Bolivien

Ein ausführlicher Blogpost über Mut, Glaube und die gefährlichen Pfade des Altiplanos

Ein ausführlicher Blogpost über Mut, Glaube und die gefährlichen Pfade des Altiplanos

Ureqa liegt wie ein Adlerhorst über den Schluchten des südbolivianischen Altiplanos – ein Ort, der nicht einfach besucht wird, sondern erreicht werden muss. Die Menschen nennen den Padre, der es bis dorthin schafft, manchmal scherzhaft den „Herrn der Erhebung“. Und tatsächlich: Wer Ureqa betritt, hat zuvor eine Art Erhöhung durchlebt – nicht nur geografisch, sondern auch innerlich.

🏔️ Die Erhebung – exaltatio  Das lateinische exaltatio bedeutet Erhöhung, und selten passt ein Wort so gut zu einem Ort. Ureqa liegt hoch oben, weit über den Wolken, und der Weg dorthin ist eine Prüfung. Die Menschen gehen Stunden über schmale, gefährliche Pfade, die sich wie Fäden an den Berghängen entlangziehen. Ein falscher Schritt – und man stürzt hunderte Meter in die Tiefe.

🏔️ Die Erhebung – exaltatio

Das lateinische exaltatio bedeutet Erhöhung, und selten passt ein Wort so gut zu einem Ort. Ureqa liegt hoch oben, weit über den Wolken, und der Weg dorthin ist eine Prüfung. Die Menschen gehen Stunden über schmale, gefährliche Pfade, die sich wie Fäden an den Berghängen entlangziehen. Ein falscher Schritt – und man stürzt hunderte Meter in die Tiefe.

Doch sie gehen. Sie gehen, weil dort oben Hoffnung wartet.
Doch sie gehen. Sie gehen, weil dort oben Hoffnung wartet.

🚶‍♂️ Der Weg: gefährlich, heilig, notwendig

Die Pfade nach Ureqa sind nichts für schwache Nerven. Geröll, abrutschende Erde, steile Abhänge – und oft nur ein schmaler Streifen, auf dem ein Fuß Platz findet. Wenn der Padre unterwegs ist, muss er den Toyo mit allen fünf Sinnen fahren: hören, fühlen, riechen, sehen, ahnen. Jede Unebenheit, jeder Stein kann über Leben und Tod entscheiden.Die Menschen wissen das. Und gerade deshalb bedeutet ihnen der Besuch so viel.

🙌 Wenn der Padre es schafft – dann geschieht mehr als nur ein Besuch

🙌 Wenn der Padre es schafft – dann geschieht mehr als nur ein Besuch

Wer Ureqa erreicht, bringt nicht nur sich selbst nach oben, sondern auch die Sakramente. Wenn der Padre den gefährlichen Weg einmal geschafft hat, dann wird gefeiert – und getauft.

Kinder, die lange gewartet haben. Familien, die sich vorbereiten, als käme ein König. Alte Menschen, die sagen: „Jetzt kann ich in Frieden gehen.“Die Ankunft des Padres ist wie ein Festtag, ein Lichtstrahl, der die abgelegene Gemeinde erreicht.

Kinder, die lange gewartet haben. Familien, die sich vorbereiten, als käme ein König.

Alte Menschen, die sagen: „Jetzt kann ich in Frieden gehen.“Die Ankunft des Padres ist wie ein Festtag, ein Lichtstrahl, der die abgelegene Gemeinde erreicht.

🌄 Ein Ort, der Erhebung schenkt Ureqa ist nicht nur geografisch hoch gelegen – es erhebt auch die Herzen. Die Menschen dort leben einfach, hart, oft am Rand des Überlebens. Aber sie tragen eine Würde, die man nur in den Bergen findet: eine stille Kraft, eine tiefe Verbundenheit miteinander und mit Gott.

🌄 Ein Ort, der Erhebung schenkt

Ureqa ist nicht nur geografisch hoch gelegen – es erhebt auch die Herzen. Die Menschen dort leben einfach, hart, oft am Rand des Überlebens. Aber sie tragen eine Würde, die man nur in den Bergen findet: eine stille Kraft, eine tiefe Verbundenheit miteinander und mit Gott.

Der Besuch des Padres ist für sie ein Zeichen: Wir sind nicht vergessen. Auch hier oben, am Ende der Welt, kommt die Kirche zu uns.

Der Besuch des Padres ist für sie ein Zeichen:

Wir sind nicht vergessen. Auch hier oben, am Ende der Welt, kommt die Kirche zu uns.

✨ Fazit  Ureqa ist ein Ort, den man nicht einfach besucht – man erklimmt ihn. Ein Ort, der zeigt, dass Glaube manchmal ein Weg über gefährliche Pfade ist. Ein Ort, an dem die Menschen Stunden gehen, um ein Sakrament zu empfangen. Ein Ort, an dem der Padre zum „Herrn der Erhebung“ wird – nicht aus Stolz, sondern aus Dienst.

✨ Fazit

Ureqa ist ein Ort, den man nicht einfach besucht – man erklimmt ihn.

Ein Ort, der zeigt, dass Glaube manchmal ein Weg über gefährliche Pfade ist.

Ein Ort, an dem die Menschen Stunden gehen, um ein Sakrament zu empfangen.

Ein Ort, an dem der Padre zum „Herrn der Erhebung“ wird – nicht aus Stolz, sondern aus Dienst.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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