Über 25 Jahre Priester in Bolivien. Erfahrungen, Herausforderungen und Dankbarkeit auf meinem missionarischen Weg
Liebe Freunde und Wegbegleiter in aller Welt,
Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf über 25 Jahre als Priester zurück – eine Zeit voller Begegnungen, Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen. Die Entscheidung, als Pfarrer in den Bergen Bolivien zu wirken, war getragen von dem Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und gemeinsam Glauben und Hoffnung zu leben. Ich selbst wurde hier in den Bergen geboren und Spanisch war meine erste Fremdsprache.
Missionarische Stationen und neue Erfahrungen
Mein Weg führte mich durch viele Regionen Boliviens. Jede Station war ein neues Kapitel, geprägt von anderen Menschen, Kulturen und Aufgaben. Besonders bereichernd war die Zusammenarbeit mit Padre Dietmar, der mir als Freund und Mentor viele Türen öffnete und den Blick für die Bedürfnisse der Menschen schärfte. Der Wechsel der Pfarreien – von Villazón über Ravelo, Ocurí, Macha & Bombori – bedeutete stets einen Neuanfang, aber auch die Chance, neue priesterliche Erfahrungen zu sammeln und mich persönlich weiterzuentwickeln.
Kulturelle Vielfalt und soziale Herausforderungen
Die Arbeit mit den Quechua-Gemeinden hat mich besonders geprägt. Ihre Lebensfreude, ihre Traditionen und ihr Zusammenhalt haben mich tief beeindruckt. Gleichzeitig wurde ich täglich mit der Realität von Armut, fehlender Bildung und einer mangelhaften Gesundheitsversorgung konfrontiert. Gerade in abgelegenen Regionen stand oft die unmittelbare Unterstützung im Vordergrund – sei es durch Bau- und Renovierungsprojekte für Kapellen und Gemeindehäuser, Schulmaterial oder durch Initiativen zur Verbesserung der Lebensumstände.
Gemeinschaft und Unterstützung
Ohne die Hilfe und das Engagement vieler Unterstützer weltweit wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen. Eure Spenden, eure Gebete und eure anhaltende Verbundenheit haben mich stets getragen und motiviert, gerade in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Die Kommunikation mit Euch – seien es E-Mail, WhatsApp oder durch persönliche Besuche – hat mir immer wieder gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Solidarität sind, um Hoffnung zu schenken und Veränderung zu bewirken.
Persönliche Erlebnisse und Ausblick
In diesen Jahren durfte ich unzählige berührende Momente erleben: Feste mit den Gemeinden, Gottesdienste unter freiem Himmel, gemeinsame Bauprojekte und viele kleine Gesten der Dankbarkeit. Jeder Wechsel einer Pfarrei brachte neue Herausforderungen, aber auch neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen. Die Arbeit mit den Quechua hat mir gezeigt, wie viel Kraft im Glauben und in der Gemeinschaft steckt.
Mein Dank gilt Euch allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ich freue mich auf die kommenden Jahre, auf neue Begegnungen und darauf, weiterhin gemeinsam mit Euch Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten.
Mit herzlichen Grüßen und großer Verbundenheit,
Euer Freund und Priester
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]
























