
Blick auf den Strand der Nordseeinsel Ameland aus den Dünen.
Zum Urlaubsende in Europa aus Sicht der Weltkirche Bolivien
Wenn im Spätsommer in Europa die Ferien zu Ende gehen, die Schulen wieder öffnen und der normale Arbeitsalltag in den Diözesen und Pfarreien einkehrt, wird dies auch auf der anderen Seite des Atlantiks spürbar. Für die Partnerinnen und Partner in der bolivianischen Kirche ist das Ende der europäischen Urlaubszeit ein Moment des Aufatmens, aber auch des gemeinsamen spirituellen und organisatorischen Neubeginns.
Die Sommerpause: Wenn die Kommunikation ruht
Während in Deutschland, Österreich oder Spanien im Juli und August das kirchliche Leben urlaubsbedingt spürbar herunterfährt, läuft der Alltag in den bolivianischen Partnergemeinden, sozialen Projekten und den kirchlichen Büros (*Pastorales*) nahtlos weiter. Für die Verantwortlichen in Bolivien bedeutet die europäische Sommerzeit oft eine Phase der Geduld. Wichtige Entscheidungen bei gemeinsamen Projekten, Rückmeldungen zu Finanzierungen oder der Austausch über Freiwilligendienste geraten zeitweise ins Stocken. „Wir wissen, dass Europa im August Pause macht“, heißt es oft mit einem Schmunzeln aus den Büros in La Paz, Sucre oder Santa Cruz. Es ist eine Zeit, in der die bolivianische Kirche sich stark auf die internen pastoralen Herausforderungen konzentriert.

Vorbereitung auf die Firmung in den Bergen Boliviens. Unterstützung kam von den Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta.
Rückkehr der Dynamik und neue Energie
Mit dem September ändert sich die Dynamik schlagartig. Das Ende der Ferien in Europa wird in Bolivien als Startschuss für eine Phase intensiver Zusammenarbeit erlebt.
1. Wiederbelebung der Projektarbeit:
Anträge für soziale Programme, Bildungsinitiativen und Infrastrukturprojekte, die in den Sommermonaten ruhten, werden nun finalisiert. Der direkte Draht zu den weltkirchlichen Referaten und Hilfswerken in Europa steht wieder.
2. Der Austausch der Freiwilligen:
Diese Zeit markiert zudem einen emotionalen und organisatorischen Wendepunkt im Freiwilligendienst. Während die jungen Europäerinnen und Europäer, die ein Jahr lang in bolivianischen Kinderheimen, Schulen oder Pfarreien mitgelebt und mitgearbeitet haben, endgültig Abschied nehmen und heimkehren, reist zeitgleich die neue Generation an. Für die bolivianischen Gastfamilien und Projekte ist dies eine Phase des Abschiedsschmerzes und der freudigen Erwartung zugleich.
3. Gemeinsames Gebet und Synodalität:
Aus Sicht der Weltkirche ist das Ende der Urlaubszeit auch eine Erinnerung daran, dass Weltkirche keine Einbahnstraße ist. Wenn die Gemeinden in Europa sich nach den Ferien neu sortieren, betet die Kirche in Bolivien für diesen Neubeginn. Angesichts der pastoralen Krisen und Strukturreformen in vielen europäischen Diözesen blickt Bolivien mit tiefer Geschwisterlichkeit auf Europa. Man hofft, dass die erholten Kräfte genutzt werden, um den synodalen Weg und das gemeinsame Zeugnis für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung weltweit zu stärken.

Operation am offen Toyo Herzen
Fast vergessen
unsere Rücklagen sind durch den Motorschaden am Toyota etwas überstrapaziert. 5000 Euro habe ich für die Reparatur und Überholung des Motors ausgegeben. Jetzt sind keine Puffer mehr, um schnell auf Unvorhergesehenes zu reagieren.
Fazit: Verbunden im globalen Netzwerk
Das Urlaubsende in Europa zeigt der Kirche in Bolivien jedes Jahr aufs Neue, wie eng verflochten die weltkirchlichen Bande heute sind. Die Erholung der europäischen Partner wird im globalen Süden als Chance gesehen, die gemeinsame Arbeit für die Ärmsten und den Glaubensexport im positiven Sinne – den Austausch von Lebenszeugnissen – mit frischer Energie fortzusetzen.
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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![Ein Tag für Körper und Seele. Verbundenheit und Hoffnung in den bolivianischen Bergen Was einst als kleine Initiative begann, hat sich zu einem festen Highlight in unserem Jahreskalender entwickelt. Unsere jährlich stattfindende Aktion [Name der Aktion] verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung und zeigt eindrucksvoll, wie stark das Angebot mittlerweile von allen Beteiligten angenommen wird. Ein Tag für Körper und Seele. Verbundenheit und Hoffnung in den bolivianischen Bergen Was einst als kleine Initiative begann, hat sich zu einem festen Highlight in unserem Jahreskalender entwickelt. Unsere jährlich stattfindende Aktion [Name der Aktion] verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung und zeigt eindrucksvoll, wie stark das Angebot mittlerweile von allen Beteiligten angenommen wird.](https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgRO3OuFyQULVVdz4_C4H-NB0e212X2_BltSJKoS5ayEbCrW1U-caI9lbpS3cRduoWV1BC5shNLbCy9CdOm07A-6UrziJtpY7av-LeeXM4JgUapmfxuV7sBhQLY_0xg5qN493DdF1lYTCmrKY1v4GZNJs1bRh-XJSI6eZ1irhCSzS2Uh1ykgs9WNSO8l6Fa/w480-h640/01_02_Mission_Bolivien_09_2025.jpg)




