Samstag, 19. September 2026

Das Gleichnis vom Sämann


Aus dem Evangelium nach Lukas Lk 8, 4–15

Was sagt uns das heutige Evangelium

Das Gleichnis vom Sämann spricht mit seiner klaren Sprache der Natur direkt in den Alltag der bolivianischen Anden (des Altiplano und der Täler). Wer auf kargen Böden, an steilen Hängen oder unter extremen Wetterbedingungen Landwirtschaft betreibt, versteht die Botschaft Jesu ohne lange Erklärungen.

Kartoffelfelder in den Bergen Boliviens. Hier ist die Heimat der Kartoffel.

Kartoffelfelder in den Bergen Boliviens. Hier ist die Heimat der Kartoffel. 

Die Realität des Bodens und die Geduld des Lebens

In den Bergen Boliviens ist fruchtbarer Boden keine Selbstverständlichkeit. Oft prägen felsige Untergründe, Trockenheit, Frost oder dichtes Gestrüpp das Land. Das Evangelium erinnert daran, dass auch der Glaube und die Gemeinschaft Pflege brauchen. Der gute Boden entsteht nicht von selbst; er erfordert Mühe, das Entfernen von Steinen und das Schützen der jungen Saat. Die Ernte fordert – genau wie die Arbeit auf dem Feld – Ausdauer und Geduld ("Frucht bringen in Geduld").

Ein typischer Weiler in den fruchtbaren Teilen des Altiplanos

Ein typischer Weiler in den fruchtbaren Teilen des Altiplanos

Schutz vor den „Dornen“ der modernen Welt

Die Dornen, die das Wort ersticken, stehen für die Sorgen des Alltags, aber auch für das Streben nach rein materiellem Wohlstand und oberflächlichen Versprechungen. In den Bergregionen Boliviens, wo viele Menschen zwischen traditioneller Lebensweise (wie dem Prinzip des Buen Vivir / Suma Qamaña) und dem Druck der modernen Konsumwelt oder der Arbeitsmigration stehen, warnen diese Worte vor dem Verlust der eigenen Wurzeln.

Zusammenhalt und Ayni (Gegenseitigkeit)

Der Same ist reichlich gesät und für alle da. Das Gleichnis lädt dazu ein, das eigene Herz für Werte wie Gemeinschaft, Ehrlichkeit und gelebte Solidarität offen zu halten. Ein „guter Boden“ ist in der Andenkultur selten eine Einzelperson allein, sondern die starke Dorfgemeinschaft (Comunidad), die einander trägt, den Glauben teilt und gemeinsam durch schwierige Zeiten geht.

Nach der Ernte eine zünftige Vesper würde man in Deutschland sagen

Nach der Ernte eine zünftige Vesper würde man in Deutschland sagen

Hoffnung trotz harter Bedingungen

Selbst wenn ein Teil der Saat auf Felsen fällt oder verloren geht, lässt sich der Sämann nicht entmutigen. Am Ende steht eine hundertfache Frucht. Das ist eine Zusage der Hoffnung für das oft harte Leben in den Bergen: Wenn der Glaube fest verwurzelt ist und im Herzen bewahrt wird, bringt er – trotz aller Widrigkeiten – Reichtum an Leben, Freude und Frieden für das ganze Dorf.

Man erntet wo man gesät hat

Man erntet wo man gesät hat

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden –   so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen.

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Freitag, 18. September 2026

Pfarrei Macha & Bombori: Hilfe in Boliviens Bergen

Pfarrer bedeutet auch Pate der Abschlussklasse zu sein
Pfarrer bedeutet auch Pate der Abschlussklasse zu sein

Padre Hernán Tarqui berichtet über Seelsorge, 

Bildung, Gesundheitsfürsorge und gelebte Nächstenliebe in der Pfarrei Macha & Bombori Bolivien.
Pfarrei Macha & Bombori https://macha-bombori-bolivia.org/

Gottesdienste, Erstkommunionen, Firmungen, Hochzeiten in der Wirtschaft hätte ich das rundum Sorglospaket geschrieben
Gottesdienste, Erstkommunionen, Firmungen, Hochzeiten in der Wirtschaft hätte ich das rundum Sorglospaket geschrieben

Hoch in den bolivianischen Bergen 

liegt die weitläufige Pfarrei Macha & Bombori. Für viele Menschen in dieser abgelegenen Region ist sie weit mehr als ein Ort des Glaubens: Sie bietet Gemeinschaft, praktische Hilfe und Hoffnung. Padre Hernán Tarqui begleitet die Familien vor Ort – mit Seelsorge, Bildungsangeboten, Gesundheitsinitiativen und konkreter Unterstützung im Alltag.

In der Hauptkirche in Macha sieht es immer ein bisschen wie in Europa aus
In der Hauptkirche in Macha sieht es immer ein bisschen wie in Europa aus

Glaube, der durch Taten sichtbar wird

Als Pfarrer von Macha & Bombori möchte Padre Hernán Tarqui christliche Werte nicht nur verkünden, sondern im täglichen Handeln erfahrbar machen. Für ihn zeigt sich Nächstenliebe besonders dort, wo Menschen einander beistehen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Seine pastorale Arbeit verbindet deshalb geistliche Begleitung mit praktischer Hilfe.

Manchmal bei Firmungen oder zu Weihnachten bekomme ich Hilfe von den  Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta
Manchmal bei Firmungen oder zu Weihnachten bekomme ich Hilfe von den  Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta

Vier Säulen der pastoralen Arbeit

Bildung und Erziehung: Viele Kinder erreichen Schulen nur schwer, und manchen Familien fehlen die Mittel für Schulmaterialien. Kirchliche Unterstützung erleichtert den Zugang zu grundlegender Bildung und vermittelt zugleich christliche Werte.

Gesundheitsfürsorge: Weil medizinische Angebote oft nur eingeschränkt verfügbar sind, organisiert die Pfarrei Gesundheitskampagnen. Freiwillige Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte helfen bei der Grundversorgung und Aufklärung.

Soziale Unterstützung: Familien, die in Armut leben, erhalten Lebensmittel, Kleidung und weitere notwendige Güter. Auch in familiären und sozialen Krisen bietet die Gemeinde Beratung und Begleitung.

Seelsorge: Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen bilden das geistliche Zentrum der Pfarrei. Persönliche Gespräche und Beichten geben den Menschen zusätzlichen Halt.

Immer wieder mal ein Gruppenbild vor unserer fantastischen Kulisse
Immer wieder mal ein Gruppenbild vor unserer fantastischen Kulisse

Herausforderungen in den Bergen Boliviens

Große Entfernungen, eine schwache Infrastruktur und wechselhafte Wetterbedingungen prägen das Leben in Macha und Bombori. Reisen sind aufwendig, Ressourcen knapp und staatliche Hilfsangebote nicht überall erreichbar. Umso wichtiger sind lokale Zusammenarbeit, verlässliche Partnerschaften und Lösungen, die zur Lebenswirklichkeit der Menschen passen.

Auch die Schüler in den Abschlussklassen sind von unserer Arbeit begeistert
Auch die Schüler in den Abschlussklassen sind von unserer Arbeit begeistert 

Gemeinschaft als tragende Kraft

Der starke Zusammenhalt innerhalb der Pfarrei ist eine entscheidende Ressource. Die Menschen unterstützen einander und setzen gemeinsame Vorhaben um. Projekte wie der Bau von Schulen oder die Organisation von Festen verbessern nicht nur den Alltag, sondern stärken auch das Vertrauen und das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Hier wird im Firm Kurs gelernt diskutiert und miteinander ausgesprochen
Hier wird im Firm Kurs gelernt diskutiert und miteinander ausgesprochen

Partnerschaften und nachhaltige Lösungen

Netzwerke mit anderen Pfarreien, kirchlichen Organisationen und internationalen Hilfswerken helfen dabei, Unterstützung und Ressourcen zu mobilisieren. Zugleich setzt die Gemeinde auf zukunftsfähige Ansätze: Solarenergie kann abgelegene Dörfer mit Strom versorgen, während nachhaltige Landwirtschaft zur Ernährungssicherheit beiträgt.

Gottesdienste gibt es immer dort wo die Menschen leben auch in entlegenen Kommunen in den Bergen
Gottesdienste gibt es immer dort wo die Menschen leben auch in entlegenen Kommunen in den Bergen

Warum gelebte Nächstenliebe zählt

In der Pfarrei Macha & Bombori wird der christliche Glaube durch konkrete Hilfe sichtbar. Jede helfende Hand, jedes offene Gespräch und jedes gemeinschaftliche Projekt kann den Alltag eines Menschen verbessern. Padre Hernán Tarqui möchte mit seinem Einsatz auch andere ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.

Zu jedem Gottesdienst gehört auf dem Altiplano eine zünftige Prozession
Zu jedem Gottesdienst gehört auf dem Altiplano eine zünftige Prozession

Gemeinsam in die Zukunft

Auch künftig bleibt viel zu tun, um die Lebensbedingungen in den bolivianischen Bergen zu verbessern und den Glauben in der Gemeinschaft zu stärken. Mit Gottes Hilfe und der Unterstützung der Gemeindemitglieder blickt Padre Hernán Tarqui zuversichtlich nach vorn. Sein Ziel bleibt, den Menschen verlässlich zur Seite zu stehen und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln.

Ein besonderes Anliegen ist mit die Unterstützung der Schulkinder in den Bergen Boliviens mit Schulmaterial
Ein besonderes Anliegen ist mit die Unterstützung der Schulkinder in den Bergen Boliviens mit Schulmaterial

Fazit: Hoffnung durch konkretes Handeln

Die pastorale Arbeit in der Pfarrei Macha & Bombori verlangt Hingabe, Ausdauer und einen tiefen Glauben an die Kraft guter Taten. In einer Region mit großen Herausforderungen verbindet sie Seelsorge mit Bildung, Gesundheitsfürsorge und sozialer Hilfe. So wird aus christlicher Nächstenliebe eine praktische Kraft, die Gemeinschaft stärkt und neue Hoffnung schenkt.

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Donnerstag, 17. September 2026

Wir stehen wieder vor der Regenzeit

Habt ihr schon einmal einen Gottesdienst im strömenden Regen gefeiert?
Habt ihr schon einmal einen Gottesdienst im strömenden Regen gefeiert?

Die Regenzeit in Bolivien steht bevor

Von November bis März verändern starke Niederschläge das Leben in den abgelegenen Bergregionen des Landes. Unbefestigte Straßen werden zu schlammigen Wegen, Flüsse treten über die Ufer und Erdrutsche können einzelne Dörfer zeitweise von der Außenwelt abschneiden. Für die Menschen in den Bergen Boliviens bedeutet diese Zeit große Herausforderungen, aber auch Wachstum und neues Leben.

Für Reisende wird die Regenzeit zum Abenteuer
Für Reisende wird die Regenzeit zum Abenteuer

Herausforderungen während der Regenzeit

Der Alltag in den bolivianischen Anden ist in der Regenzeit besonders beschwerlich. Viele Familien leben in schwer erreichbaren Regionen, in denen die medizinische Versorgung und der Transport lebenswichtiger Güter nur eingeschränkt möglich sind. Plötzliche Wetterumschwünge erfordern Erfahrung, gute Vorbereitung und gegenseitige Unterstützung.

Wer erinnert sich wo die Straße war?
Wer erinnert sich wo die Straße war?

Auch die Landwirtschaft ist stark vom Wetter abhängig. Kartoffeln, Mais und Quinoa gehören zu den wichtigsten Nutzpflanzen der Region. Die Niederschläge versorgen die Felder mit Wasser, können jedoch gleichzeitig Wege beschädigen und die Arbeit auf den Feldern erschweren.

Zu starker Regen und Hagelschlag fordert seine Opfer
Zu starker Regen und Hagelschlag fordert seine Opfer

Die besondere Schönheit der bolivianischen Berge

Trotz aller Schwierigkeiten zeigt sich die Natur während der Regenzeit von einer eindrucksvollen Seite. Die Landschaft wird sattgrün, Wasserfälle stürzen kraftvoll über die Felsen und Flüsse führen wieder reichlich Wasser. Dramatische Wolkenformationen und wechselnde Lichtstimmungen verleihen den Bergen eine besondere Atmosphäre.

Wer von euch begleitet mich in die Berge Boliviens
Wer von euch begleitet mich in die Berge Boliviens

Für Reisende und Naturliebhaber 

bietet die Regenzeit in den bolivianischen Anden außergewöhnliche Eindrücke. Eine Reise sollte jedoch sorgfältig geplant werden. Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, eine gut ausgestattete Reiseapotheke und die Begleitung durch ortskundige Menschen sind besonders wichtig.

Noch fahren wir nicht nach Gehör aber das Fahren gleicht einer Schlammschlacht
Noch fahren wir nicht nach Gehör aber das Fahren gleicht einer Schlammschlacht

Gemeinschaft und gelebte Solidarität

Die Bewohner der Bergregionen haben gelernt, sich an die natürlichen Bedingungen anzupassen. Nachbarschaftshilfe und gemeinschaftliches Handeln sind unverzichtbar, wenn Straßen unpassierbar werden oder Familien Unterstützung benötigen. Traditionelle Feste mit Musik, Tanz und farbenprächtigen Kostümen stärken in dieser herausfordernden Jahreszeit zusätzlich den Zusammenhalt.

Die Regenzeit lässt die Natur erblühen
Die Regenzeit lässt die Natur erblühen

Einsatz für die Ärmsten

Padre Hernán Tarqui steht den ärmsten Menschen in den Bergen Boliviens zur Seite. Sein Dienst gilt Familien, die unter schwierigen Bedingungen leben und während der Regenzeit besonders auf Hilfe angewiesen sind. Sein Engagement schenkt Hoffnung und macht deutlich, wie wichtig Solidarität, Nähe und praktische Unterstützung in den abgelegenen Regionen Boliviens sind.

Die Regenzeit ist mehr als eine klimatische Periode. Sie ist eine Zeit der Herausforderungen, der Erneuerung und der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Natur.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mittwoch, 16. September 2026

Die Taufe in den Bergen Boliviens

Grüße an Euch alle da draußen in der weiten Welt
Grüße an Euch alle da draußen in der weiten Welt

Indigene andine Kulturen

insbesondere in der indigenen andinen Kultur der Aymara und Quechua – ist ein tiefgreifendes Beispiel für den sogenannten Synkretismus, also die Verschmelzung von christlich-katholischen Dogmen mit jahrhundertealten indigenen Traditionen.

Während die Taufe im rein kirchlichen Sinne die Aufnahme in die christliche Gemeinde bedeutet, besitzt sie in der andinen Bergwelt eine vielschichtige, oft zweigeteilte Bedeutung:

Manchmal ist der Weg zu den Menschen hier etwas anstrengend
Manchmal ist der Weg zu den Menschen hier etwas anstrengend

Das doppelte Ritual (Kirche und Natur)

Ein Taufgottesdienst beginnt in den Anden meist ganz klassisch in der katholischen Kirche. Direkt nach dem Verlassen des Gotteshauses wird das Sakrament jedoch durch ein indigenes Ritual im Freien ergänzt. Die Berge (genannt Achachilas) gelten in der andinen Kosmologie als die mächtigen Geister der Vorfahren und Beschützer der Gemeinschaften. Die Taufe wird dadurch erst vollständig, dass das Kind auch den Berggeistern und der Natur vorgestellt wird.

Die Gottesdienste sind schon immer sehr gut besucht
Die Gottesdienste sind schon immer sehr gut besucht

Die tiefe Symbolik des Wassers

Wasser hat im Hochland der Anden eine existenzielle Bedeutung. Es ist knapp und sichert das Überleben der Gemeinschaften und Nutztiere.

• Im christlichen Ritus steht das Taufwasser für die Reinigung von Sünden und den Beginn eines neuen Lebens.

• Im andinen Glauben ist Wasser das Blut der Pachamama (Mutter Erde). Die Taufe verbindet das Neugeborene rituell mit dem Wasserkreislauf der Berge und bittet die Natur um Fruchtbarkeit, Schutz und ein langes Leben.

Wasser bedeutet in allen Kulturen Leben
Wasser bedeutet in allen Kulturen Leben

Segen durch die Yatiris (Schamanen)

Häufig begleiten lokale spirituelle Führer, die Yatiris, das Fest nach der Kirche. Mit rituellen Opfergaben (wie K’oa-Räucherwerk, Coca-Blättern oder Alkohol-Ch’allas) bitten sie die Schutzgeister der umliegenden Gipfel, das frisch getaufte Kind in die Gemeinschaft aufzunehmen.

Die Kinder sind älter als in der alten Welt wenn sie getauft werden
Die Kinder sind älter als in der alten Welt wenn sie getauft werden

Zusammenfassend bedeutet die Taufe in Boliviens Bergregionen nicht den Abschied von den alten Göttern, sondern die harmonische Einbindung des Kindes in zwei Welten: in die göttliche Ordnung der christlichen Kirche und in die lebendige, spirituelle Natur der Anden. Zusammenfassend bedeutet die Taufe in Boliviens Bergregionen nicht den Abschied von den alten Göttern, sondern die harmonische Einbindung des Kindes in zwei Welten: in die göttliche Ordnung der christlichen Kirche und in die lebendige, spirituelle Natur der Anden.

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