
Unangenehm ist der überall eindringende rötliche Staub.
Wind, Staub und Vorbereitung auf die Aussaat
Die Feste in den Bergen Boliviens sind vorbei – auf dem Altiplano beginnt nun eine neue Zeit. Die Bauern kehren auf ihre Felder zurück und bereiten sich auf die Aussaat vor. In diesem Beitrag berichtet Padre Hernán Tarqui vom aktuellen Wetter, vom Klima auf der Hochebene und von der Pastoralarbeit mit den Menschen vor Ort.

Es ist wieder Zeit die Ochsen anzuspannen die brauchen auch kein Diesel LOL.
Nach den Festen: Die Bauern bereiten die Aussaat vor
Jetzt sind die Feste in den Bergen Boliviens erst einmal vorbei. Nach den Tagen des Feierns kehrt auf dem Altiplano wieder der Alltag ein: Die Bauern sehen nach ihren Feldern und bereiten sich auf die Aussaat vor. Für die Familien hier ist diese Zeit von großer Bedeutung, denn von der kommenden Ernte hängt ihr Lebensunterhalt ab.
Wind und rötlicher Staub auf dem Altiplano
Die letzten Tage war es sehr windig bis stürmisch. Der Wind trägt den rötlichen Staub der Hochebene in jeden Winkel – in die Häuser, auf die Kleidung und bis in die Augen. Ich würde schon sagen: Das ist sehr unangenehm. Durch den starken Wind ist es zudem gefühlt deutlich kühler geworden.

Bei meinem Kollegen in Sur Lipez auf 4300 Meter Höhe hatte es gestern Nacht noch minus 12 Grad C
Das Tageszeitenklima: Von 0 auf 22 Grad an einem Tag
Wer auf dem Altiplano Boliviens lebt, kennt die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Durch unser Tageszeitenklima haben wir beim Aufstehen morgens schon mal 0 Grad – und am Nachmittag gegen 15 Uhr dann 22 Grad. So ist das eben auf der Hochebene in den Anden: Morgens braucht man warme Kleidung, mittags wärmt die Sonne kräftig.
Pastorale Arbeit für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
Trotz Wind, Staub und kühlen Morgenstunden geht die pastorale Arbeit unterdessen auf hohem Niveau weiter. Die Begleitung der Menschen in den Gemeinden auf dem Altiplano bleibt unser Auftrag – gerade für die Ärmsten in den Bergen Boliviens.

Ein erster Frühlingsbote durchbricht die Ackerkrume.
Herzliche Grüße vom Altiplano Boliviens
Ich hoffe, es geht euch gut! Wenn ihr mehr über das Leben und die Arbeit auf dem Altiplano erfahren möchtet, folgt diesem Blog, teilt den Beitrag mit Freunden oder hinterlasst einen Kommentar – ich freue mich über eure Nachrichten.
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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