Ein Lebenszeichen aus Bolivien
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien, von Herzen hoffe ich, dass es Ihnen gut geht. Zunächst möchte ich Ihnen ein aufrichtiges und tief empfundenes Vergelt’s Gott sagen – für Ihre treue Unterstützung und Ihre großzügigen Spenden.
Dass mein persönlicher Dank Sie oft erst verspätet erreicht, liegt nicht an mangelnder Wertschätzung, sondern an den schwierigen Umständen hier vor Ort. Als einheimischer Priester in Bolivien sehe ich mich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Der Postdienst ist nahezu zusammengebrochen, und auch der Versand über die deutsche Post, den ich zeitweise online nutzen konnte, steht schon Jahre nicht mehr zur Verfügung.
Hinzu kommt, dass die Auswertung der Kontoauszüge der Missionsprokur oft kompliziert ist. Auf den Abrechnungen erscheinen bei vielen Spenden lediglich anonymisierte Angaben – häufig ersetzt durch „XXXXXXXXXXXX“. So wichtig Datenschutz auch ist, erschwert er in diesem Fall den persönlichen Kontakt und den direkten Dank an Sie. Auch die Übermittlung der Spendendaten aus Knechtsteden dauert oft lange, während Spendenbescheinigungen erfreulicherweise schneller verschickt werden.
Herausforderungen vor Ort: Glaube, Verantwortung und Mangel
Neben organisatorischen Schwierigkeiten stellen sich auch ganz konkrete Aufgaben: Einige wichtige Kirchengebäude müssen dringend gesichert werden. In der neu errichteten Kirche in Pampa Colorada benötigen wir aktuell noch einen Altar und einen Ambo – sei es durch Finanzierung oder großzügige Spenden.
Doch die Lage in Bolivien hat sich im Juni 2026 nochmals deutlich verschärft: Landesweite Blockaden lähmen das öffentliche Leben. Besonders in unseren abgelegenen Bergregionen sind die Auswirkungen dramatisch. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nahezu zusammengebrochen.
Ein normales Leben scheint momentan fast wie ein Weihnachtsgeschenk – so groß ist die Sehnsucht nach ein wenig Stabilität und Alltag.
Die Kinder brauchen uns mehr denn je
Besonders schwer trifft die Situation unsere Kinder in den Bergen. Viele Gemeinden kann ich derzeit nur schwer oder gar nicht erreichen. Was wir erleben, fühlt sich längst nicht mehr wie friedliche Proteste an – vielmehr hat es den Charakter eines schwelenden Konflikts.
Der Tourismus, eine wichtige Lebensgrundlage vieler Menschen, wird auf Jahre hinaus geschädigt. Gleichzeitig leiden die Schwächsten am meisten unter Entscheidungen, die außerhalb ihres Einflusses liegen.
Doch trotz aller Belastungen nehme ich diese Situation bewusst an – sie gehört zu meiner Berufung.
Bildung als Schlüssel zur Zukunft
Ein besonderes Anliegen ist mir weiterhin die Unterstützung der Schulkinder mit dringend benötigtem Lernmaterial. Bildung ist und bleibt der Schlüssel für eine bessere Zukunft – für jeden Einzelnen und für unser gesamtes Land.
Ihre Hilfe kommt genau dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei den armen Menschen in den Bergen Boliviens. Sie unterstützen keine politischen Interessen, sondern ermöglichen Hoffnung, Perspektive und konkrete Hilfe im Alltag.
Danke für Ihre Treue
Im Namen aller, die Sie mit Ihrer Unterstützung erreichen, danke ich Ihnen von Herzen. Möge Gott Ihnen alles Gute vergelten.
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!






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