Abschlussgottesdienst im Heiligtum von Urcupiña: Zwischen Stille, Dankbarkeit und lebendiger Spiritualität!
Eine spirituelle Reise im Herzen Boliviens
Es ist ein stiller Moment kurz nach Sonnenaufgang im Heiligtum von Urcupiña, als ich meine Schritte verlangsamt und das Bildnis der Heiligen Jungfrau Maria in aller Ruhe betrachte. Die Geräusche der vergangenen Nacht, das Lachen der Pilger, die Musik und das Flackern der Kerzen sind verklungen. Was bleibt, ist eine tiefe Stille, durchdrungen von Dankbarkeit – nicht nur meine eigene, sondern jene, die in der Luft zu liegen scheint und alle erfüllt, die sich an diesem heiligen Ort versammeln. In dieser besonderen Atmosphäre fühlt sich jeder Gedanke, jedes Gebet, jedes leise gesprochene Wort bedeutungsvoll an.
Das Heiligtum selbst, gelegen am Fuße einer sanften Anhöhe in Quillacollo nahe Cochabamba, Bolivien, ist ein Ort, an dem sich Himmel und Erde auf eine Weise begegnen, die schwer in Worte zu fassen ist. Tausende von Menschen pilgern jedes Jahr hierher, getragen von Hoffnung, Glauben und einer besonderen Energie, die den Ort umgibt. Schon beim Betreten des Geländes spürt man, dass dies kein gewöhnlicher Platz ist: Die Luft ist erfüllt von Räucherwerk, Blumen und der ehrfürchtigen Erwartung der Gläubigen.
Der Abschlussgottesdienst, Höhepunkt des Festes der Jungfrau von Urcupiña, ist ein Moment kollektiver Andacht. Menschen aus ganz Bolivien – und weit darüber hinaus – sind gekommen, um gemeinsam zu feiern, zu bitten und zu danken. Das Fest findet jedes Jahr Mitte August statt und ist eines der wichtigsten Marienfeste Südamerikas. Die Verehrung der Virgen de Urcupiña geht zurück auf eine Marienerscheinung im 18. Jahrhundert, die sich – so erzählt es die Überlieferung – einem armen Hirtenmädchen offenbarte. Seither gilt die Jungfrau als mächtige Fürsprecherin und Hoffnungsträgerin, die vor allem um Schutz, Gesundheit und Wohlstand angerufen wird.
Doch Urcupiña ist mehr als ein rein katholisches Ereignis. Hier verschmilzt die Marienverehrung mit den jahrtausendealten Traditionen der andinen Spiritualität. Die Pilger bringen Opfergaben mit, bitten nicht nur die Heilige Jungfrau, sondern auch die Pachamama – Mutter Erde – um Segen. Diese Symbiose aus katholischer Liturgie und indigenen Ritualen macht das Fest einzigartig. Es sind die Farben der Trachten, die Melodien der Anden, das Schlagen der Trommeln und das gemeinsame Teilen von Speisen, die diese Verbindung lebendig halten.
Ein eindrucksvolles Ritual, das viele Pilger mit besonderer Inbrunst vollziehen, ist das Steineklopfen am Felsen des Heiligtums. Dabei schlagen Gläubige kleine Steine aus dem Felsen heraus – jeder Stein steht symbolisch für einen Wunsch, eine Hoffnung oder ein Problem, das im kommenden Jahr gelöst werden soll. Die Steine werden mit nach Hause genommen, um Glück und Segen zu bringen. Doch bevor der Pilger im darauffolgenden Jahr zurückkehrt, bringt er den Stein wieder an seinen Ursprungsort – als Zeichen der Dankbarkeit und Erfüllung. Dieses Ritual des Gebens und Empfangens verbindet Menschen, Glauben und Natur auf berührende Weise.
Die Abschlussfeier des Festes ist geprägt von Dankbarkeit und Hoffnung. Inmitten der Menge, im Schein unzähliger Kerzen, wird spürbar, welch tiefe Bedeutung der Ort für die Menschen hat. Für viele ist es nicht nur eine religiöse Pflicht, sondern ein Moment der inneren Einkehr, der Gemeinschaft und der spirituellen Erneuerung. Urcupiña ist ein Fest, das verbindet – Kulturen, Glaubensrichtungen und Generationen. Wer einmal die besondere Energie dieses Ortes erlebt hat, trägt seine Botschaft der Hoffnung und Dankbarkeit noch lange im Herzen.
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